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Ötscher  (Höhe: 1893m)

Über den Rauhen Kamm zum aussichtsreichen Gipfel über dem Mostviertel

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 Ötschergraben, Gemeindealpe
 Rotschirr

Region: Ybbstaler Alpen
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung in einer eindrucksvollen Gebirgslandschaft,
sowie leichte Kraxelstellen am Rauhen Kamm (I. Schwierigkeitsgrad)
Ausgangspunkt: Parkplatz Ötscherlift (Höhe 850m, GPS: N47 51.993 E15 09.808)
Gehzeit: 5:15 Stunden
  Aufstieg: Raneck 45 Minuten, Bärenlacken 45 Minuten, Einstieg Rauher Kamm 1:15 Stunden, Ötschergipfel 1:30 Stunden
Abstieg: Ötscher Schutzhaus 1:00 Stunde
Gesamtdauer inkl. Pausen: 6:00 Stunden
Höhenunterschied: 1070m
Einkehrmöglichkeit: Ötscher Schutzhaus (Höhe: 1418m, Homepage: www.oetscherhaus.at)
Gasthof Ötscherwiese (Höhe: 890m, Homepage: www.digruber.at)
Beschreibung:
Beeindruckenden Ötschergipfel
Blick auf den beeindruckenden Ötschergipfel
Nach der beeindruckenden Durchschreitung des Ötschergraben und der aussichtsreichen Gemeindealpe ( Tourenbeschreibung) einen Tag zuvor, ging es zur zweiten interessanten Wanderung, den Ötscher - das Wahrzeichen des Mostviertel. Vom Liftparkplatz Lackenhof begannen wir unsere Wanderung in Richtung Ötscherwiese und Raneck. Hier verlief unser Aufstieg überwiegend auf Asphaltstraßen zu den eindrucksvollen Herrenhäusern in Raneck. Weiter auf der rechts abzweigenden Schotterstraße (Weg-Nr. 1a) ging es in leichten Gefälle zu den Wegpunkt "Bärenlacken". Nach kurzer Rast machten wir uns zum Aufstieg, da eine lautstarke Wandergruppe uns näherte. Im schattigen Wald ging es die vielen Serpentinen des Hangweges zu einer aussichtsreiche Höhe (1525 m) aufwärts, wo es linksseitig in den Ötschergraben geht. Unser weiterer Aufstieg verlief jetzt auf den Rauhen Kamm, anfangs im leichten Gelände, dann zunehmend schroffer. Ich ließ ab jetzt wegen meiner vielen Fotopausen meiner Begleitung Karin den Vortritt. Vorsichtig und sicher bewältigten wir die kleinen und manch größere Kraxelstellen (dort Stifte und Bügeln angebracht). Am schmiedeeisernen Bergsteigerdenkmal machten wir die nächste Pause, wo es einen herrlichen Ausblick auf das Mostviertel und das dahinterliegende Waldviertel gab. Nach gut 15 Minuten Rast ging es über das Plateau zum Ötschergipfel. Einige kleinere Schneefelder waren unterwegs zu durchqueren. Am viel besuchten Gipfelkreuz angelangt, suchten wir neben dem weißen Mäuserl ein stilles Platzerl zum Rasten. Wir genossen währenddessen den fantastischen Fernblick auf Hochkar, Gesäuse und Totes Gebirge. Nur kurz blieben wir, da uns ein leichter Hunger quälte. Über den langgezogen Westrücken ging es entlang den Südwänden zum Ötscher-Schutzhaus abwärts, wo wir die guten Essenspezialitäten der Küche uns schmecken ließen. Unser Rückweg zum Parkplatz Lackenhof verlief mit der Zweiersesselbahn in angenehmen 20 Minuten abwärts.

   Bilder zur Wanderung (4/3)

GPX-File
Karte (www.GeoFinder.ch)

nützliche Informationen im Internet:
www.naturpark-oetscher.at
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