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Gemeindealpe  (Höhe: 1623m)

Durch "Österreichs Grand Canyon" auf einen viel besuchten Aussichtsberg im Mariazeller Land

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 Ötscher
 Rotschirr
 Rosalienkapelle

Region: Ybbstaler Alpen
Charakter: anspruchsvolle Berg- und interessante Schluchtenwanderung in einer eindrucksvollen Gebirgslandschaft
Ausgangspunkt: Mitterbach am Erlaufsee (Höhe 820m, GPS: N47 48.873 E15 17.519)
Gehzeit: 7:45 Stunden
  Zustieg Ötschergräben: Hagengut 1:30 Stunden, Ötscherhias 30 Minuten, Mirafall 45 Minuten, Schleierfall 45 Minuten, Schutzhaus Vorderötscher 30 Minuten
Aufstieg: Eiserner Herrgott 1:30 Stunden, Geimeindealpe 30 Minuten
Abstieg: Wirtshaus Zum Bäreneck 45 Minuten, Mitterbach 1:00 Stunde
Gesamtdauer inkl. Pausen: 9:10 Stunden
Höhenunterschied: 1170m
Einkehrmöglichkeit: Jausenstation Ötscherhias (Höhe: 685m, Tel. +43 (0)664 275 9888)
Schutzhaus Vorderötscher (Höhe: 888m, Homepage: www.vorderoetscher.at)
Terzer Haus (Höhe: 1626m, Homepage: www.terzerhaus.at)
Beschreibung:
Eingang in den Ötschergraben am Ötscherhias
Eingang in den Ötschergraben
Unten die Jausenstation Ötscherhias
Wer so wie ich, mit dem Auto öfters zwischen München und Wien pendelt, dem fallen dabei die hohen markanten Berggipfel südlich der Westautobahn immer wieder auf. Die Gebirgsregion der Ybbstaler Alpen um den Ötscher war mir bis jetzt nicht sonderlich bekannt. Bald fand ich für meine Tour eine interessierte Begleitung - die Karin, eine Bergfex aus Wien. Wegen der starken Bewölkung und den durchgehenden Regenfällen der letzten Wochen entschieden wir uns, am ersten Tag eine Rundwanderung in den Österreichischen Grand Canyon und zur Gemeindealpe zu unternehmen. Wir starteten unsere Tour in Mittenbach, ein Ort der im Winter von Skifahren bestens besucht wird. Zuerst verlief unser Weg entlang der B20 zum Erlaufstausee, dann weiter auf der Forststraße am südlichen Ufer. Fast eine Stunde wanderten wir entlang dem idyllisch gelegen See bis zum Hagengut. Nach einer Pause ging es auf der Straße zum Abzweig "Ötscherhias" und "Öschergräben" leicht abwärts. Den Pfad halbrechts folgend ging es mit zunehmendem Gefälle entlang des Mühlbaches zu einer Schaumühle und weiter zum Ötscherhias (685m), eine Jausenstation im Ötschergraben. Uns beeindruckten bei einer kleinen Rast die dort steil aufragenden Felswände, in der der wilde Fluss mit rauschen Getose floss. Wir folgten den gut befestigten Steig, der des Öfteren mit Holzbrücken verbunden ist, flussaufwärts. Vorbei am imposanten Mirafall erreichten wir nach gut 1 1/2 Stunden interessanter Schluchtwanderung den Schleierfall, wo es bei den Rastbänken eine längere Pause gab. Gut 5 Minuten zurück zum letzten Abzweig, ging es über die Brücke und weiter entlang des Greimelbachs zum Schutzhaus Vorderötscher (888m) hoch. Hier machen wir erstmal eine längere Pause und verkosteten die guten Essenspezialitäten der Hütte. Danach ging es kurz auf einen Pfad abwärts und zur Schotterstraße hoch. Diese überquerten wir und gingen den Hangweg eine Zeitlang hoch. Zwischendurch gab es wunderschöne Ausblicke auf den Ötscher und auf die nahe Geimeindealpe. Mit Leichtigkeit wanderte Karin vor mir aufwärts, wogegen ich zwischendurch einige Pausen benötige. Nach etwa 1 1/2 Stunden Aufstieg war die Almhütte am "Eiserner Herrgott" (1468m) am Ende des Geißriedel-Kammes erreicht. Die Sendeanlagen auf unseren Zielgipfel waren bei einer Rast gut zu erkennen, ebenso im Süden der von Schnee bedeckte Hochschwab. Vom Rastplatz wanderten wir anfangs im Auf und ab, dann die vielen Serpentinen mit den "motivierenden" Hinweisschildern zum Gipfel der Gemeindealpe aufwärts. Nach einer Rundwanderung zum Gipfelkreuz ging es zum Terzer Haus. Einige Zeit genossen wir von dort die fantastische Aussicht auf das Mariazeller Land, sowie auf Schneeberg, Rax, das Hochschwab-Massiv und auf die schroffen Berggipfeln des Gesäuse. Unser Abstieg nach Mitterbach verlief anfangs auf einen Wanderweg, immer die Schotterstraße querend, dann ab der Liftmittelstation und dem Wirtshaus "Zum Bäreneck" (nur im Winter geöffnet) auf der Straße kurze Zeit und beim Abzweig mit Nummer 622 wieder auf den Wanderweg. Leider verpassten wir dabei zweimal den markierten Pfad nach Mitterbach, der aber mit dem GPS-Gerät bald wieder gefunden wurde.

Kleiner Hinweis: Karten mit vielen Informationen zum Naturpark Ötscher-Tormäuer sind in vielen Gaststätten und Pensionen in Mitterbach erhältlich.

   Bilder zur Wanderung (3/3/3)

GPX-File
Karte (www.GeoFinder.ch)

nützliche Informationen im Internet:
www.mitterbach.at
www.naturpark-oetscher.at
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