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Großer Gebra  (Höhe: 2057m)

Mit Schneeschuhen über die sanft geneigten Hänge der Hochwildalm

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Region: Kitzbüheler Alpen
Charakter: anspruchsvolle Schneeschuhwanderung, mäßige Lawinengefahr im Bereich des Großen Gebra
Ausgangspunkt: Wildalmgraben (am Schild 700m zum Wildpark Aurach, Höhe 1045m, GPS: N47 24.550 E12 27.612)
Gehzeit: 4:15 Stunden
  Aufstieg: Wildalm 1:00 Stunde, Hochwildalm 15-20 Minuten, Großer Gebra 1:30 Stunden
Abstieg: Hochwildalm 45 Minuten, Parkplatz Wildalmgraben 45 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 5:00 Stunden
Höhenunterschied: 1060m
Einkehrmöglichkeit: Hochwildalmhütte (Höhe: 1557m, im Winter an Samstag, Sonntag und am Mittwoch abends geöffnet)
Beschreibung:
Großer Gebra und Kaisergebirge
Großer Gebra und Kaisergebirge
Vom Parkplatz etwa 700m unterhalb des Wildparks begannen wir zu zweit unsere Schneeschuhwanderung. Bevor es in den Wildbachgraben hoch ging, überprüften wir unsere LVS-Geräte an der Checksäule. Nach dem positiven LVS-Check wanderten wir entlang des Bachverlaufs hoch. Einige Skispuren zweigten linksseitig in den sonnen beschienen Hang ab. Wir blieben auf der verschneiten Straße bis zur Wildalm, wobei wir es dann vorzogen, auf einer Schneeschuhspur weiter zu gehen, die dann mehr oder weniger entlang der Skispur verlief. Nach einer kurzen Rast an der Hochwildalmhütte spurten wir, Alfons und ich auf der von zwei vor uns gehenden Schneeschuhgehern angelegten Spur in nördlicher Richtung weiter hoch. Vor dem Abzweig zum Weißkopfkogel wechselten wir links in den Hang zum Großen Gebra. Hier folgten wir der von Skitourengehern angelegten Spur in weichen Kehren weiter aufwärts, dann zwischen den verschneiten Bäumen auf den Gebra-Südhang (Lawinengefahr) in den Sattel der zwei Gebragipfeln. Der weitere Aufstieg zum Großen Gebra verlief in der Westflanke doch steiler als erwartet, was Alfons zu einer Rast veranlasste. Vorsichtig spurte ich den Weg zum Kamm hoch und erreichte bald danach das Gipfelkreuz. Von dort genoss ich das fantastische Bergpanorama der Kitzbüheler Alpen und in der Ferne das Kaisergebirge, sowie im Süden der einmalige Blick auf den Großglockner. Nach einer kurzen Rast ging es zum Abstieg, wo bereits auf mich gewartet wurde. Unser Abstieg führte uns entlang der Aufstiegsspur, in den mit Pulverschnee verschneiten Hängen schnell abwärts. Zwischendurch machten wir an der Hochwildalmhütte eine Verschnaufpause. Dann ging es mit weiten Schritten im Telemarkstill weiter den Hängen zum Wildbachgraben abwärts, wo wir bald unseren Ausgangspunkt wieder erreichten.

   Bilder zur Wanderung (3/2)

GPX-File
Karte (www.GeoFinder.ch)
Bitte beachten Sie die aktuellen lokalen Lawinenlageberichte
 
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