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Riesenberg  (Höhe: 1449m)

Schneeschuhwanderung zu einem beliebten Chiemgauer Aussichtsgipfel

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 Feichteck (Schneeschuh)

Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: wenig anspruchsvolle Schneeschuhwanderung, Lawinenrisko gering
Ausgangspunkt: Frasdorf, Lederstube (Höhe 680m, Parkgebühr, GPS: N47 47.535 E12 16.870)
Gehzeit: 4:15 Stunden
  Aufstieg: Zellboden 30 Minuten, Paradies 45 Minuten, Riesenhütte 45 Minuten, Riesenberg 30 Minuten
Abstieg: Riesenhütte 10-15 Minuten, Lederstube 1:30 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 6:10 Stunden
Höhenunterschied: 810m
Einkehrmöglichkeit: Riesenhütte (Höhe: 1347m, Info: www.alpenverein-muenchen-oberland.de)
Beschreibung:
Riesenberg (1449m)
Riesenberg, mit Blick auf den Hochnebel
- da wäre der Chiemsee zu sehen
Die Wettervorhersage lautet an diesen Tag: Hochnebel weitgehendst im Flachland und Sonne in Bergen. Also, nichts wie los. Wir entschieden uns für den Riesenberg und mit einer Einkehr in der Riesenhütte, die in der Februar-Ausgabe der DAV-Zeitschrift vorgestellt worden ist. Vom Parkplatz Lederstube - Hinweis in der Ortsmitte von Frasdorf - ging es zu zweit zuerst auf der leicht beschneiten Straße aufwärts. Am Abzweig Zellboden zogen wir unsere Schneeschuhe für den weiteren Aufstieg erstmal an. Eine Skispur führte entlang den Häusern und eines Zaunes hoch. Im dichten Nebel folgten wir der Spur zu einer kleinen Kapelle, weiter zu einem Kreuz und kamen nach queren des Waldhanges am Paradies an, wo wir auf die Rodelbahn trafen. Ein strahlend blauer Himmel über uns und die verschneiten Bäume erwartete uns dort. Wir wanderten auf der noch wenig besuchten Rodelbahn mit einem kleinen Abstecher bis zur Riesenhütte aufwärts. Von dort ging es nach einer Pause mit zwei Taufkirchner Wanderer den nordseitigen Hang hoch. Ich nutze die Steighilfe meiner Schneeschuhe, aber das Eis unter dem feinen Pulverschnee lies mich immer wieder abrutschen. Mein Begleiter Hans kam mit seinen Schneeschuhen auf diesen doch sehr steilen Hang besser zurecht. Nach mühevollen Aufstieg ging es in wenigen Minuten zum ostseitigen Gipfel des Riesenberges. Im Osten waren die Kampenwand und das Geigelsteinmasiv, im Süden der Kaiser und im Westen das Hochries gut auszumachen. Während ich noch einige Fotos machte zog es die drei bereits zum Abstieg. Ich folgte denen kurz danach und rutsche den Hang bei unserer Aufstiegspur abwärts. Als erster kam ich an der Riesenhütte an, wo wir es in der warmen Stube bequem machten. Wir genossen die guten bayerischen und besonders die steirischen Essensspezialitäten, die uns serviert wurden. Langsam wurde es in Stube ruhiger, was uns bald zum Abstieg aufbrechen lies. Unser Rückweg verlief mit einigen Abstechern auf der Aufstiegsspur zum Parkplatz Lederstube zurück.

Der Stützpunkt Riesenhütte eignet sich im Winter prima für Mehrtagestouren, wie zum Beispiel Hochries, Heuraffelkopf, Predigtstuhl, Klausen und Spitzstein.

   Bilder zur Wanderung (4)

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