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Hirzer  (Punta Cervina, Höhe: 2781m)

Von Aberstückl auf den höchsten Aussichtsplatz der Sarntaler Alpen


Region: Sarntaler Alpen
Charakter: Anspruchsvolle Bergwanderung, teils im alpinen Gelände
Ausgangspunkt: Aberstückl (Höhe 1530m, GPS: N46 43.327 E11 19.275)
Gehzeit: 6:15 Stunden
  Aufstieg: Kirchberg 45 Minuten, Antranalm 45 Minuten, Hirzer 2:00 Stunden
Abstieg: Antranalm 1:15 Stunden, Permstallötz-Hütte 45 Minuten, Durralm 15 Minuten, Parkplatz Aberstückl 30 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 7:45 Stunden
Höhenunterschied: 1245m
Einkehrmöglichkeit: Antranalm (Höhe: 2053m, nur Almjause)
Permstallötz-Hütte (Höhe: 1677m)
Durralm (Höhe: 1568m)
Beschreibung:
Hirzer mit Blick auf die Texelgruppe
Hirzer mit Blick auf die Texelgruppe
Jedes Mal bei der Fahrt zwischen Penser Joch und Sarnthein schaute ich zur Ortschaft Aberstückl hoch, dort wo unsere Bergwanderung zum Hirzer begann. Nach kurzer Rücksprache mit unserer Wirtin, ging es an einem Spätsommertag los. Über die serpentinenreiche Straße erreichten wir auf Höhe 1530m, oberhalb von Aberstückl an der letzten Kurve unseren Ausgangspunkt. Zuerst wanderten wir auf den Schotterweg mit der Wegnummer 7A aufwärts, dann nach einem Bach links auf einem Pfad auf der Almwiese hoch. Nach gut 330 Höhenmeter Aufstieg, mit der schweißtreibenden Sonne im Rücken erreichten wir den Gipfel des Kirchbergs (1850m). Nach dem wir unseren Durst gestillt hatten, ging es mit angenehmer Steigung auf den Hangweg zur Antranalm (2053m) weiter. Friedlich grasten die Haflinger-Pferde dort auf der Almweide und beachteten uns beim Vorbeigehen kaum. Bei der nächsten Wegverzweigung ging es auf den Fernwanderweg E5 (Obersdorf-Verona) zum Hirzer weiter, zuerst entlang eines Bachlaufs dann einige Zeit im alpinen Felsgelände zur Scharte hoch. Einigemale unterhielten wir uns zwischendurch mit den mutigen Fernwanderern. Von der Oberen Scharte war der Gipfel des Hirzer über den Ostkamm mit etwas Kraxeln bald erreicht. Bei einer Rast genossen wir die fantastische Fernsicht auf die nahe Texelgruppe, die Stubaier und nach links Ortlergebiet, weiter zum Adamelo, die Brenta, die Dolomiten und die Zillertaler Alpen. Uns zog es nach gut 20 Minuten zum Abstieg, der erstmal zu Antranalm zurück verlief. Nach einer kleinen Unterhaltung mit dem Almwirt ging es auf Weg-Nr. 7 zur Permstallötz-Hütte (1677) und weiter auf der Straße zur Durralm (1568m) abwärts, wo wir eine Einkehr machten. Mit Südtiroler Speck und Kas ließen wir uns dort vom Almwirt verwöhnen. Bei unseren weiteren Rückweg über den Wippinger Hof fielen uns die vielen Holzfiguren auf, die den Sagenweg mit ihren Geschichten beschreiben.

   Bilder zur Wanderung (4/3)

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