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Zäundlkopf  (Höhe: 1572m)

Bergwanderung zur Oberbrunnalm


Region: Karwendel
Charakter: leicht anspruchsvolle Bergwanderung, meist im Hang- oder Kammgelände
Ausgangspunkt: Scharnitz, Wanderparkplatz Karwendeltal (Höhe 970m, GPS: N47 23.181 E11 16.001, Parkgebühr), oder
Scharnitz, Alter Seilbahnparkplatz, Mühlbergweg (Höhe 970m, GPS: N47 22.972 E11 15.369)
Gehzeit: 05:15 Stunden
  Aufstieg Mühlberg (ehemalige Liftstation) 1:00 Stunde, Mittagskopf 1:00 Stunde, Zäundlkopf (Zur schönen Aussicht) 15 - 20 Minuten, Zäundlkopf 5 Minuten
Abstieg Oberbrunnalm 30 Miunten, Teufelsloch 1:45 Stunden, Parkplatz Scharnitz 30 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 6:45 Stunden
Höhenunterschied: 940m
Einkehrmöglichkeit: Oberbrunnalm (Privat bewirtschaftet, Höhe: 1270m)
Beschreibung:
Oberbrunnalm, hinten Hohe Munde
Oberbrunnalm, hinten Hohe Munde
Manchmal mag man gar nicht zu hoch hinaus, da reichen einige wenig bekannte Berge des Karwendels gerne, wie der Zäundlkopf. Zu zweit ging es vom Wanderparkplatz Karwendeltal erstmal in die Ortschaft Scharnitz (Feldweg). Wegweiser zum Zäundlkopf gab es dort nicht, aber wir orientierten uns fürs Erste an den Schildern Bärenklamm und Mühlberg. Nach etwa 10 Minuten Wanderung entlang den Bahngleisen (Langackerweg) ging es linksseitig in einem Almweg weiter. Ein serpentinenreicher Weg mit einem Aussichtsbankerl oberhalb der Schlucht erwarte uns im Aufstieg. Sodann weiter auf den Schotterweg zum Funksender Mühlberg hoch, wo wir eine Rast machen und die wunderschöne Aussicht auf die Arnspitzen genossen. Von der Ostseite der Bergstation des abgebauten Skiliftes ging es über den Westrücken zum Mittagskopf und Zäundlkopf bequem aufwärts. Am Schild "Zur schönen Aussicht" zweigten wir links ab und erreichen nach gut 5 Minuten ein sehr schönes Brotzeitplatzerl mit Sitzbank und Tisch. Wir genossen dort die Stille und den herrlichen Blick auf das Karwendel. Links die Rotwandspitze, dahinter die Westliche Karwendelspitze, etwas rechts der Wörner, weiter die Pleisenspitze und der Gleirsch. Nach gut 30 Minuten Rast ging es wieder los. Zwischen den Latschen versuchten wir einen Weg zum Gipfel zu finden, der mit einem orangenfarbenen Markierungspfosten versehen ist. Nach ein paar Fotos ging es gleich weiter. Eine Trittspur führte in östlicher Richtung zum Wanderweg abwärts. Dieser verlief mehr oder weniger im Südhang - teilweise steil - zur Oberbrunnalm zu, wo es zur Einkehr ging. Begrüßt wurden wir vom Almwirt gleich mit einem Schnappserl. Am Tisch nebenan spielten zwei Burschen aus Scharnitz musikalisch auf. Die idyllisch gelegene Alm wird von vielen Radfahrern gerne als Zwischenstation angefahren. Für uns ging es nach über einer Stunde Rast weiter. Zum Almgatter zurück ging es in rechtsseitigen Wanderweg nach Scharnitz. Nein nicht abwärts, sondern erstmal 80 Höhenmeter ging es im Hanggelände zum Zunterkopf aufwärts. Danach auf den serpentinenreichen Weg in den Vorderen Kreidengraben zum Fahrweg nach unten. Den folgten wir kurz abwärts, dann links über das Bachbett in den Hochwaldweg zum Teufelsloch. Nach einer seilversicherten Treppe erreichten wir den Aussichspunkt zum Teufelsloch, ein Felsdurchbruch im Bachgraben. Meine Begleiterin Anette konnte im Felsgestein sogar das Gesicht des Teufels ausmachen. Für uns ging es weiter in westlicher Richtung, wo wir den Ort Scharnitz und unseren Ausgangspunkt erreichten.

   Bilder zur Wanderung (5)

Karte (www.GeoFinder.ch)
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