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Regalmwand  (Höhe: 2227m)

eine kaiserliche Bergwanderung mit Kraxeleinlage


Region: Kaisergebirge
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung, im Gipfelbereich Stellen im I. und II. Schwierigkeitsgrad
Ausgangspunkt: Wochenbrunner Alm, Ellmau (Höhe 1085m, GPS: N47 32.513 E12 19.146, Zufahrt über Mautstraße)
Gehzeit: 05:30 Stunden
  Aufstieg Gaudeamushütte 25-30 Minuten, Baumgartenkopf 45 Minuten, Wilderer Kanzel 15 Minuten, Gedenktafel 1:15 Stunden, Regalmwand 30-40 Minuten
Abstieg Baumgartenkopf 1:15 Stunden, Gaudeamushütte 35-45 Minuten, Wochenbrunner Alm 15 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 7:45 Stunden
Höhenunterschied: 1160m
Einkehrmöglichkeit: Gaudeamushütte (DAV-Sektion Main Spessart, Höhe: 1270m, Info: www.dav-main-spessart.de)
Wochenbrunner Alm (Höhe: 1085m, Homepage: www.wochenbrunn.com)
Zusatzausrüstung: Steinschlaghelm
Beschreibung:
Aufstieg zur Regalmwand
Aufstieg zur Regalmwand
Folgt man den Straßenhinweisschildern in Ellmau korrekt, wäre der Ausgangspunkt schnell erreicht gewesen. Irritiert durch die vielen Hinweisschilder, haben wir spontan eine kleine Ortsbesichtigung gemacht, bevor wir an der Mautstelle zur Wochenbrunner Alm ankamen. Nach Begleichung der Gebühr (4 Euro) ging es zum Parkplatz hoch. Von dort starteten wir zu viert unsere Bergwanderung, dann weiter im morgendlichen Schatten auf der Schotterstraße zur Gaudeamushütte hoch. Nach einer kurzen Rast ging es gleich auf markierten und gut ausgeschilderten Weg 824/825 weiter. Wir folgten den Weg mit der Beschilderung Bergsteigergrab-Baumgartenkopf, der stellenweise einen Hang quert. Ab dort weiter auf einen serpentinenreichen Weg zwischen den Latschen in Richtung Kleines Törl hoch. Kurz nach der Wilderer Kanzel (Durchgang zu einem Aussichtsfenster) erreichten wir eine Almweide mit einem Abzweig, wo es für uns geradewegs aufwärtsging. Mehr oder weniger ging es von dort weiter in Serpentinen hoch, bis wir am Schild Regalmwand (Höhe 2055m, Weg 815b) und einer Gedenktafel ankamen. Ab jetzt galt es, unsere Steinschlaghelme anzuziehen. Deutlich waren die rot-weißen Markierungen auf der Aufstiegsroute zu sehen. An einer Rinne war die erste Kraxelübung dran, dann kurz darauf im Kamin (I. Stellen) die nächste. Zwischendurch konnten wir uns im schroffigen Felsgelände erholen. Durch einem zweiten Kamin (I. Stelle) hoch, bis wir zu einer Schlüsselstelle (Schwierigkeitsgrad II) ankamen. Mit etwas Schmalz (Kraftanstrengung) war die etwa 3 Meter hohe Barriere schnell bewältigt und wir erreichten kurz danach den kleinen Gipfel der Regalmwand. Sobald es zwischen den Nebelschwaden frei wurde, hatten wir immer wieder eine fantastische Sicht auf die vielen Kaisergipfel und konnten in der Ferne die Tauern gut ausmachen. Beim Abstieg hatte einer meiner Begleiter an der Schlüsselstelle ein Problem, seine Beine waren etwas zu kurz. Trotzdem gelang es ihm leicht rechts, die passenden Stellen zu finden. Mit viel vorsichtig meisterten wir den weiteren Abstieg. Dann auf dem Aufstiegsweg zurück zum Baumgartenkopf und zur Gaudeamushütte, wo wir uns dort auf der Terrasse mit dem köstlichen Essen stärkten. Nach der Pause ging es auf der Schotterstraße wieder zurück zum Parkplatz Wochenbrunner Alm.

Insgesamt, war für uns der kleine Ausflug in die leichte Kletterei wiedermal eine interessante Herausforderung.

   Bilder zur Wanderung (4/4)

Karte (www.GeoFinder.ch)
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