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Seehorn  (Höhe: 2321m)

Rundtour durch eine abwechslungsreiche Landschaft der Berchtesgadener Alpen


Region: Berchtesgadener Alpen
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung, teilweise Schotterwege und markierte Bergpfade
Ausgangspunkt: Pürzlbach bei Weißbach (Höhe 1085m, GPS: N47 31.084 E12 46.368)
Gehzeit: 07:15 Stunden
  Aufstieg Kallbrunnalm 1:00 Stunde, Seehornsee 1:15 Stunden, Seehorn 1:15 Stunden
Abstieg Hochwies 1:15 Stunden, Mitterkaseralm 45 Minuten, Kallbrunnalm 1:00 Stunde, Parkplatz Pürzlbach 45 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 10:20 Stunden
Höhenunterschied: 1360m
Einkehrmöglichkeit: Kallbrunnalm (Höhe: 1454m, Homepage: www.kallbrunnalm.at)
Beschreibung:
Seehorngipfel
Seehorngipfel
Nach jeder abgeschlossenen Bergtour in diesem schönen Wandergebiet der Berchtesgadener Alpen nimmt man sich gerne wieder ein neues Ziel vor, so das Seehorn. Wir begannen zu dritt unsere Wanderung vom Parkplatz Pürzlbach. Zuerst verlief unser Aufstiegsweg auf der Schotterstraße, wo es gleich einen Abkürzer zu einer Kehre gab, dann entlang den interessanten Erdschichten bis zur Jausenstation Kallbrunnalm. Nach einer kurzen Rast ging es weiter leicht abwärts zu der Käserei. Dort erklärte ich meinen Begleitern Veronica und Andreas an einer Infotafel die heutige Route. Wir gingen der Straße in nördlicher Richtung bis zum Abzweig, wo ein Pfad (Weg-Nr. 30/440) in das rechtsseitige Gehölz verlief. Diesen meist steinigen Weg folgten wir bis zum Seehornsee. Dort, bei einer Rast schwamm Veronica im kühlen See eine kleine Runde. Danach ging es auf den markierten Weg weiter hoch. Zwischen den Felsblöcken hatten wir immer wieder schöne Blicke auf die Leoganger Steinberge und auf das Kranzhorn. Wir folgten weiter den serpentinenreichen Weg bis zum Gipfel des Seehorns, wo wir eine fantastische Aussicht auf den Großen Hundstod, Steinerne Meer, dahinter die Schönfeldspitze und den Hochkönig hatten. Im Süden waren hinter dem Zeller See die Hohen Tauern mit Kitzsteinhorn gut erkennbar. Vielleicht war es der frische Wind oder doch meine Unruhe, die uns zum Weitergehen drängten. Über die nördlich gelegene Kematenschneid wanderten wir etwa 100 Höhenmeter abwärts. Plötzlich ein Pfiff einer Gämse, die ihre Herde auf uns aufmerksam machte. Wir folgten den Weg südlich der Kühleitenschneid entlang des Bachlaufs weiter abwärts, wo es an einem Wasserfall in die Geröllreisen steil nach unten ging. Es war irgendwie seltsam, nicht mehr auf Steinen zu wandern, sondern auf Sand im breiten Bachbett und anschließend im weichen Moorboden der Hochwies. Gut 20 Minuten später wanderten wir entlang des tief liegenden Baches zum nahen Dießbacheck (Höhe 1720m) abwärts, wo wir kurz danach an der Hütte der Materialseilbahn des Ingolstädter Hauses ankamen. Jetzt brauchten wir nur noch die Schotterstraße abwärts folgten, was sich als Irrtum herausstellte. Mehr oder weniger verlief der Weg entlang des Dießbachstausee im ständigen Auf und ab. Mit Mühe erreichten wir nach Überqueren des Staudammes und weiter auf der Schotterstraße die Jausenstation Kallbrunnalm, wo wir eine längere Einkehr machten. Nach fast 2 Stunden Rast wanderten wir zum Parkplatz Pürzlbach zurück.
Meine beiden von der dieser Landschaft begeisterten Begleiter würden, falls es beim nächsten Mal auf den Großen Hundstod geht, gerne wieder dabei sein.

   Bilder zur Wanderung (4/3)

Karte
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