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Hochplatte  (Höhe: 1587m)

Kampenwand  (Höhe: 1664m)

eine abwechslungsreiche Chiemgauer Rundwanderung


Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: verschiedenartig, teilweise auf Schotterstraßen, zwischendurch Almwege und ein kurzer Klettersteig vor dem Kampenwandgipfel
Ausgangspunkt: Mühlau, Schleching (Höhe 650m, GPS: N47 43.710 E12 23.535)
Gehzeit: 07:30 Stunden
  Aufstieg zur Hochplatte Oberauerbrunstalm 45 Minuten, Hochplatte 1:30 Stunden
Aufstieg zur Kampenwand: Piesenhauser Hochalm 30 Minuten, Kampenwand 1:15 Stunden
Abstieg nach Mühlau: Möslarnalm 1:00 Stunde, Hofbauernalm 45 Minuten, Obere Dahlsenalm 45 Minuten, Parkplatz Mühlau 1:00 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 10:00 Stunden
Höhenunterschied: 1540m
Einkehrmöglichkeit: Piesenhauser Hochalm (Höhe: 1340m)
Steinlingalm (Höhe: 1460m, Homepage: www.steinlingalm.de)
Möslarnalm (Höhe: 1450m, Homepage: www.moeslarnalm.de)
Sonnenalm (Höhe: 1470m, Information: www.kampenwand.de)
Beschreibung:
Südseite der Kampenwand
Als ich vor einem Jahr die Wanderung über Tauron, Weitlahnerkopf und Geigelstein ging, arbeitete ich kurz später an einer Route, die von der Hochplatte zur Kampenwand und zur Dahlsenalm führte. Einzelne Teile meiner Route waren als leicht und einfach beschrieben.
Wir begangen zu Dritt die Wanderroute im Ramsenbachtal, kurz nach der Ortschaft Mühlau (Schleching) zur Oberauerbrunnstalm hoch. Zuerst ging es auf einer Asphaltstraße, dann nach den letzten Häusern auf dem kehrenreichen Stefan Gnadl-Weg hoch, wo wir nach einem Viehgatter bald an der Hütte ankamen. Nach einer kurzen Rast und einer kleinen Routenerklärung zogen wir weiter. Oberhalb der Almwiese erreichten wir ein kleines Bankerl, wo man einen wunderschönen Blick über Schleching zum Kaiser hat. Weiter bis zum nächsten Wegweiser, an dem wir gerade aus weitergingen. Wir folgten den durchaus gut begangenen Pfad mit seinen blauen Markierungen aufwärts. Am Teufelstein dann linksseitig kurz abwärts und in nördlicher Richtung weiter. Ab da wurde der Aufstiegsweg mehr matschig. Zwischen den Latschen durch erreichten wir endlich das Gipfelkreuz der Hochplatte. Bei einer Rast erklärte ich meinen beiden Begleitern, Hans und Dominik die weitere Route. Der Hans hatte dabei die erste Hütteneinkehr schon im Visier. Nach 160 Höhenmeter Abstieg in nördlicher Richtung erreichten wir einen Bergsattel mit einem Weidegatter, wo es weiter auf dem Schotterweg in westlicher Richtung zur Grassauer Alm ging. Anstatt Kaffee und Kuchen gab es für ihn eine üppige Brotzeitplatte. Nachdem wir am kleinen Tischlein in der Eingangstür gezahlt hatten, ging es westwärts weiter. Leider wird der weitere Weg mehr vom Almvieh als von Wanderern begangen. Mit weiten Sprüngen seitlich des Aufstiegswegs erreichten wir einen Zaundurchlass, wo es auf einen fast ebenverlaufenden Hangweg südlich des Hochalpenkopfs weiter ging. Am Übergang zur Kampenwand wurde unser Weg plötzlich kurz steiler. Danach zwischen den Latschengehölz durch und mit etwas anspruchsvoller Kraxelei (Seilversicherungen ) zum Gipfelkreuz der Kampenwand hoch. Wir machten nur kurz Halt, da bereits neue Gipfelbesucher anstanden. Über die Nordseite ging es zum Abstiegsweg, wobei meine beiden Begleiter eine schwierigere Variante auswählten. An der Steinlingalm trafen wir uns wieder. Von dort machten wir uns auf zur Einkehr in die Möslarnalm, die etwa 50 Meter unterhalb der Bergstation der Kampenwandseilbahn befindet. Während des aufkommenden Regens genossen wir in der Almhütte die guten Brotzeitspezialitäten. Hans bestellt als Nachtisch noch seinen obligatorischen Kaffee mit Kuchen. Mit Besserung des Wetters verließen wir die Hütte und machten uns auf zu unserem nächsten Ziel, die Hofbauernalm. Im Auf und ab erreichten wir die Almhütte, an der es wegen des Regen schnell weiter ging. Entlang der Mehlbeerwände und über einige Almwiesen kamen wir zu einer Weggabelung, wo wir danach auf einen schmalen Wiesenpfad zu den Hinteren Dahlsenalmen abwärts wanderten. Dort folgten wir der Schotterstraße bis zu unserem Ausgangspunkt nach Mühlau abwärts.

   Bilder zur Wanderung (3/2)

Karte
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