www.hoess-berge.de www.hoess-berge.de
Branderschrofen  (Höhe: 1880m)

über den Gelben Wandsteig in die Ammergauer Alpen


Region: Ammergauer Alpen
Charakter: abwechslungsreich, meistens gut markierte Wanderwege - teilweise sehr schmal, im Aufstieg ein einfacher Klettersteig.
Ausgangspunkt: Tegelberg Talstation (Höhe 820m, GPS: N47 34.173 E10 45.390)
Gehzeit: 06:30 Stunden
  Aufstieg Tegelberg 2:00 Stunden, Branderschrofen 15 Minuten
Abstieg: Tegelberg 15 Minuten, Bleckenau 2:30 Stunden, Schloß Neuschwanstein 1:00 Stunde, über Pöllatschlucht zum Ausgangspunkt Tegelbergbahn 30 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 8:40 Stunden
Höhenunterschied: 1300m
Einkehrmöglichkeit: Tegelberghaus (Höhe: 1707m, Homepage: www.tegelberghaus.de)
Berggaststätte Bleckenau (Höhe: 1167m, Homepage: www.berggasthaus-bleckenau.de)
Beschreibung:
Branderschrofen
Branderschrofen
Oft ist es, dass man an viel besuchten Bergen einen weiten Abstand nimmt, aber beim Tegelberg machte ich wegen des Gelben Wand-Steigs eine Ausnahme. In vielen Web-Beschreibungen wird dieser als harmloser Klettersteig mit einen Schwierigkeitsgrad A beschrieben. Mal sehen ob das stimmt.
Ende Mai 2009 startete ich mit Andreas und Hans die Tour vom Parkplatz der Tegelbergbahn. Dort verlief zuerst unser Aufstieg auf der Asphaltstraße linksseitig der Rodelbahn hoch. Danach entlang des Rautbaches und weiter der Beschilderung "Gelber Wand Steig". Vor uns ging - gut 5 Minuten - ein einzelner Bergsteiger, den wir des Öfteren beim Aufstieg im Steig beobachten konnten. Nach den vielen Kehren erreichten wir bei Höhe 1215m erstmals Eisen. Mit etwas Kraxeln meisterten wir die einzelnen kritischen Stellen, ansonsten nutzen wir die auf dem Steig angebrachten Ketten für unsere Sicherung. Nach gut 45 Minuten erreichten wir das Ende des Steigs, wo es auf breiten Wanderweg zum Tegelberghaus weiter hoch ging. In der Hütte machten wir erstmal eine Pause. In dieser wurde auch die zukünftige Wegroute festgelegt. Wir machten uns mit den vielen Besuchern, die mit der Seilbahn kamen, auf zum Branderschrofen. Ein Berggipfel, der schnell in 15-20 Minuten erreicht war. Vom Gipfelfels bestaunten wir die vielen Seen, wie Alpsee, Forggensee, Bannwaldsee, Hegratsriedersee und Hopfensee. Nach kurzer Rast ging es wieder zurück zum Tegelberg, wo wir den vielen Gleitschirmfliegeren beim Starten zuschauten. Nur die Hängegleiter warteten noch auf besseren Aufwind. Wir folgten anschließend den Geologiepfad zur südlich gelegenen Ahornspitze. Nachdem heute der Hans noch einen Termin wahrnehmen musste, folgten wir den Weg weiter zum Hohen Staußberg. Der Weg zum Gipfel war leider noch im Schnee, sodass wir den Weg in südlicher Richtung weiter wanderten. Nach Queren einzelner Restschneefelder ging es entlang von steilen Wänden auf einen schmalen Waldpfad zur Pöllat abwärts, wo unser Weiterweg auf dem Fahrtweg zur Bleckenau verlief. Dort überquerten wir gekonnt die beschädigte Brücke, die in einer leichten Schräglage den Bach überspannte. In der Berggaststätte stärkten wir uns mit den guten Speisen, die uns Familie Schweiger servierte. Hierbei haben wir fast den Termin vom Hans vergessen. Über den ausgeschilderten Wanderweg erreichten wir das Schloß Neuschwanstein und die darunter liegende Pöllatschlucht. Ein Steig führt entlang des tosenden Wassers abwärts, dann ging es weiter auf den Wanderweg zur Talstation der Tegelbergbahn zurück.

   Bilder zur Wanderung (4)

Karte
GPX-File
© 2009  www.hoess-berge.de
[Besucherzähler seit 25.07.2009]
 Startseite 
 Drehhütte
 Säuling
 Hochplatte, Krähe