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Riesenberg  (Höhe: 1444m)

Auf Schleichwegen zu einem stillen Chiemgauer Aussichtsgipfel


Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: überwiegend einfache Wanderung, schmaler Steig an der Nordseite
Ausgangspunkt: Frasdorf, Lederstube (Höhe 680m, GPS: N47 47.523 E12 16.854)
Gehzeit: 04:15 Stunden
  Aufstieg Zellboden 30 Minuten, Winterstubn 30 Minuten, Riesenberg 2:00 Stunden
Abstieg: Riesenhütte 15 Minuten, Schmied-Alm 30 Minuten, Ausgangspunkt Lederstube 30 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 5:55 Stunden
Höhenunterschied: 870m
Einkehrmöglichkeit: Riesenhütte (Höhe: 1347, Homepage: www.alpenverein-muenchen-oberland.de)
Beschreibung:
Gipfel des Riesenberg
im Hintergrund der Chiemsee
Oft sucht man, so wie ich einen neuen Wanderweg zu Frühjahr, auf dem kaum mehr Schnee liegt. Hier werden Karten und Beschreibungen herangezogen und mögliche Routen geplant. Meine Wanderung ist mehr eine Entdeckertour, also eine Tour, von denen es noch wenige Beschreibungen gibt. Bereits früh morgens ging es vom Parkplatz Lederstube, südlich von Frasdorf los. Dann folgte ich der Schotterstraße mit der Wegbeschilderung "Frasdorfer Hütte" bis zum ersten großen Abzweig vor den Häusern Zellboden. Hier ging es in den rechtsseitigen Weg weiter. Nach einer Rechts- und Linkskehre erreichte man einen Rastplatz mit einen Marterl, zu dem eine Treppe führt. Kurz danach gab es wieder einen Abzweig. Ich wählte hier den rechtsseitigen Weg zur Kräuterwiese Grainbach (Nummer 78). Nachdem der aufwärtsführende "Wurzelweg" bezwungen war, ging es auf der Schotterstraße wieder abwärts. Unterhalb einer Geröllschneisse beseitigte ein Bagger die über der Straße liegenden Schneereste eines Lawinenabgangs. Noch vor der Kräuterwiese zweigt bei Höhe 960m ein linksseitiger Schotterweg ab, der sich im Hang nach Westen leicht hoch schlängelt. An der höchsten Stelle verläuft nach oben ein kaum sichtbares Steiglein (kaum Markierung). Der serpentinenreiche Weg tangiert knapp den Zustieg Grainbach zum Hochries. Mein Weg verlief in Richtung Riesenhütte, dann vielmehr über Restschneefelder hoch und weiter über den Westkamm der Riesenberges zum Gipfelkreuz hoch. Allein genoss ich oben die herrliche Aussicht auf den Chiemsee, Kampenwand, Reiteralpe und in der Ferne den gut sichtbaren Großglockner. Nach über einer Stunden Rast ging es gut 10 Minuten den Weg zurück und zur Riesenhütte abwärts, wo man vom Küchenfenster aus die hervorragenden Speisen abholen kann. Gut gestärkt ging es weiter auf der verschneiten Straße bis zur 3 Kehre abwärts. Ein nicht markierter Pfad zweigt von dort link ab, führt dann entlang eines Kreuzes zur Schmied-Alm und weiter bei einer Kapelle nach Zellboden, wo man bald den Ausgangspunkt Lederstube wieder erreicht hat.

   Weitere Bilder zur Wanderung (4/2)

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