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Kassianspitze  (Höhe: 2581m)

übers Totenkirchl zum Latzfonser Kreuz zu einem viel besuchten Aussichtsberg der Sarntaler Alpen


Region: Sarntaler Alpen
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung, Trittsicherheit erforderlich.
Ausgangspunkt: Reinwald Talstation (Höhe 1570 m, Position: N46 41.247 E11 25.274)
Gehzeit: 08:45 Stunden
  Aufstieg 1. Tag Totenkirchl 2:10 Stunde, Pfroderalm 5 Minuten, Stöfflhütte 1:30 Stunden, Schutzhaus Latzfonser Kreuz 1:30 Stunden
Aufstieg 2. Tag Kassianspitze 45 Minuten
Abstieg: Schutzhaus Latzfonser Kreuz 30 Minuten, Gedrunalm 1:00 Stunde, Reinswald 1:15 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 11:00 Stunden
Höhenunterschied: 1595m
Einkehrmöglichkeit: Pfroderalm (Höhe: 2145m, Villanderer, Alm Tel.: +39 335 6833677),
Stöfflhütte (Höhe: 2057m, Homepage: www.stoefflhuette.it),
Schutzhaus Latzfonser Kreuz (Höhe 2304m, Homepage: www.latzfonserkreuz.com)
Wanderbeschreibung: über Sterzing, Penser Joch und Astfeld erreichten wir für die Zweitagestour unseren Ausgangspunkt in Reinswald. Für unser erstes Ziel, zum Totenkirchl ging es neben der Seilbahn kurz hoch, dann nach einem Gatter rechts in den Wiesenweg. Wir folgten den Kreuzweg, der mit zahlreichen Marterln versehen ist, weiter hoch. Entlang von Lärchenbäumen im Gedrumtal ging es nach einer Brücke rechtsseitig aufwärts, danach weiter auf einen anfangs kehrenreichen Waldpfad. Mit leichter Steigung erreichten wir nach einem Weidegatter ein Hochmoor, wo dahinter der Villander Berg emporragt. Um die kleinen Bäche zu überqueren, ging es mit großen Sprüngen von Stein zu Stein weiter. Oberhalb des Schwarzen Sees machen wir an der Almhütte Moar in Uns eine kleine Rast, dann auf den gut markierten Weg zum Totenkirchl hoch. Auffallend ist hier der Wechsel der Landschaft, von steinigen Hängen zu leicht gewellten Wiesenbuckeln. In wenigen Minuten war die Pfroderalm unterhalb des Kirchl erreicht, wo wir uns die guten Südtiroler Spezialitäten auf den Jausenbrettln schmecken ließen. Um den Hufeisenweg zu erreichen, ging es auf den Fahrweg leicht abwärts. üblicherweise sind die Wege und Abzweige gut beschildert, die wir auch in Landkarte wieder fanden. Wir gingen den Weg etwa 20 Minuten abwärts, wobei kein linksseitiger Abzweig erkennbar war. über Fahrwege und nicht markierten Almpfaden erreichen an einem Holzkreuz unseren geplanten Weg zur Stöfflhütte wieder. Hier folgten wir der Beschilderung bis zur Hütte, wo wir eine Rast machten. Dort löschen wir gleich unsern großen Durst. Entlang einer Pferdekoppel mit Haflingern ging es in nördlicher Richtung (Weg Nr. 1) aufwärts. Die Umgebung wurde auf den Weg zu unserm heutigen übernachtungsplatz zunehmend karstiger. Des öfteren konnten wir zwischen den Wolken die vielen Dolomitengipfeln, wie Peitlerkofel, Geislerspitzen, Sella, Schlern und Langkofelmassiv ausmachen. Nach der rechtsseitigen Umrundung des Jochererbeges erblicken wir erstmals die Schutzhütte Latzfonser Kreuz. In einer Viertelstunde waren wir dort, wo wir auf der Aussichtsterrasse gleich eine Rast machten. Für den Aufstieg zur Kassianspitze war es wegen des baldigen Abendessens leider zu spät. Am nächsten Morgen schaute es beim ersten Blick aus dem Fenster noch gut aus, aber aus dem Westen kamen die dunklen Wolken näher. Nach dem Frühstück machen wir uns auf, die Kassianspitze zu erklimmen. Auf markierten Weg ging es entlang des Kassiansees zum Gipfel hoch. Die Sicht beschränkte sich an diesen Tag auf die nächsten 50 Meter. Bei schönen Wetter hat man eine traumhafte Fernsicht auf die vielen Dolomitengipfeln und auf die Zillertaler Alpen. Wir beschlossen nochmals zur Hütte zurückzukehren, um in den nächsten Stunden das Wetter abzuwarten. Leider hat es in der Zwischenzeit zu Rieseln begonnen. Wir entschieden uns, über die Lückl-Scharte und der Gedrumalm (Weg Nr. 7) nach Reinswald zurückzugehen. Kurz danach, fing es während der Einkehr an, heftig zu Regnen.
Totenkirchl
Totenkirchl
Latzfonser Kreuz und Schutzhaus
Latzfonser Kreuz und Schutzhaus
   Weitere Bilder zur Wanderung (4/4/2)

GPX-File
Karte (www.GeoFinder.ch)

nützliche Informationen im Internet:
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