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Hinterunnütz  (Höhe: 1952m)

Hochunnütz  (Höhe: 2075m)

Vorderunnütz  (Höhe: 2078m)

eine interessante Kammüberschreitung über'n Achensee


Region: Rofan und Brandenberger Alpen
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung, kleine Kraxelstellen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
Ausgangspunkt: ehemalige Talstation Sonnberglift (Höhe 930m, N47 31.535 E11 42.553)
Gehzeit: 6:00 Stunden
  Aufstieg Zöhreralm 45 Minuten, Hinterunnütz (Gipfelkreuz) 1:30 Stunden, Hochunnütz 30 Minuten, Vorderunnütz 30 Minuten
Abstieg: Köglalm 1:15 Stunden, Achenkirch (Sonnberglift) 1:30 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 8:00 Stunden
Höhenunterschied: 1340m
Einkehrmöglichkeit: Zöhreralm (Höhe: 1333m, Tel.: +43 664 5401687),
Köglalm (Höhe 1410m)
Wanderbeschreibung: Lange war die überschreitung des Unnützkammes geplant. Im Sommer 2008 ging es mit zwei Bergfreunden dann los. Sehr früh am Morgen starteten wir unsere Tour vom fast leeren Parkplatz des Sonnbergliftes zur Zöhreralm hoch. Zuerst auf dem Zierweg, dann auf einem markierten Wanderweg im Wald aufwärts. Nach gut 45 Minuten erreichten wir die verschlafene Almhütte, wo wir eine kurze Rast machten. Wir folgten den beschilderten Weg weiter aufwärts, wo auf Höhe 1470m der Wald zunehmend in Latschengehölz überging. Einige Male machten wir an aussichtsreichen Plätzen einen Halt, bis wir das Gipfelkreuz des Hinterunnützes erreichten. Unter uns graste in einer Mulde eine Herde Gämsen. Diesen schauten wir noch eine Weile zu. Zwei weitere Wanderer, ein Tiroler und ein Steirer gesellten sich zu uns hinzu. Nach einer Brotzeit ging es auf dem grasbedeckten Hang zum Hochunnütz hoch. Wir überschritten den mit einem Steinquader markierten Gipfel in südlicher Richtung abwärts. In der Scharte galt es die fast 80 Höhenmeter Gegenanstieg zum Vorderunnütz wieder wettzumachen. Langsam ging es zum höchsten Punkt unserer Bergwanderung über die Ostseite wieder aufwärts. Wir genossen den herrlichen Blick auf Rofan, Guffert, Karwendelgebirge und auf den Achensee. Nachdem ich von der Einkehr in der Köglalm erzählt hatte, machten meine beiden Bergkameraden sich plötzlich zum Abstieg fertig, der in südlicher Richtung verlief. Zwischen den Latschen ging es auf den kehrenreichen Weg bis zu einer Gabelung abwärts. Wir zweigten nach rechts zur Köglalm ab, die wir bald erreichten. In der letzten Almhütte stärkten wir uns mit einer Brettljausen, die uns die Anni reichhaltig mit Speck und Käse servierte. Nach der gemütlichen Einkehr ging es von dort auf einen Steig weiter abwärts. Wir tangierten die Straße kurz und erreichten bei einer Rastbank einen schönen Aussichtsplatz, von dem wir einen wunderschönen Blick auf den Achensee hatten. Der Pfad führt weiter abwärts bis zur Straße, wo es bis zu einer Weggabelung ging. Hier folgten wir den rechts abzweigenden Höhenweg nach Achenkirch Ortsmitte, wo wir unseren Ausgangspunkt wieder erreichten.

Gipfelkreuz Hinterunnütz,
in Hintergrund Karwendel, rechts Christlum
Vorderunnütz, rechts Hochunnütz und Hinterunnütz
 

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GPX-File
Karte (www.GeoFinder.ch)

nützliche Informationen im Internet:
www.achensee.info
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[Besucherzähler seit 02.09.2008]
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