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Galgenstangenkopf  (Höhe: 1806m)

Bayerkarspitze  (Höhe: 1909m)

Krapfenkarspitze  (Höhe: 2109m)

Einsame Wanderung durch eine wilde Berglandschaft



Region: Karwendel
Charakter: anspruchvolle und lang andauernde Bergwanderung, an den ausgesetzten Stellen Trittsicherheitheit erfordrlich, einzelne Kletterstellen im I. Schwierigkeitsgrad
Ausgangspunkt: 900m vor der Oswaldhütte
Gehzeit: 10:00 Stunden
  Aufstieg Paindlalm 30 Minuten, Grafenherberge 1:30 Stunden, Galgenstangenkopf 45 Minuten, Fermerskopf 30 Minuten, Bayerkarspitze 45 Minuten, Dreierspitz 45 Minuten, Krapfenkarspitze 1:00 Stunde
Abstieg: Soiernsattel 30 Minuten, Alte Klause 2:00 Stunden, Paindlalm 1:15 Stunden, Parkplatz vor der Oswaldhütte 30 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 11:10 Stunden
Höhenunterschied: 1665m
Einkehrmöglichkeit: Oswaldhütte (Höhe: 847m)
Wanderbeschreibung: über den Karpfenkarkamm oder Galgenstangenkopf findet man wenig im Web oder in der Wanderliteratur. Trotzdem gab es immer einzelne Wandergruppen zu beobachten, die diese Route gingen. Vom Ausgangspunkt ging es zu viert, bei etwas frischen Temperaturen morgens erstmal auf einer Holzbrücke über den Rißbach, dann weiter auf der Schotterstraße zur Paindlalm hoch. Vor der Alm sollte ein linksseitiger Pfad hochgehen, so stand es zumindest in der Wanderbeschreibung. Nur ein Schild weist uns auf den Weg zur Fereinalm. Wir entschieden uns über den südostseitigen Bergrücken, also im weglosen Waldgelände hochzugehen. Nach etwa 80 Höhenmeter erreichten wir einen Karrenweg, der in einer Sackgasse endete. Sodann verlief unser weiterer Aufstieg etwas steiler, wo wir nach einer Viertelstunde einen mit Gras zugewachsenen Pfad erreichten. Kurz danach waren wir aber doch froh, dass wir bei Höhe 1220m den beschriebenen Jägersteig erreichten. Wären wir zuerst in Richtung Fereinalm gegangen, so würden wir nach 30 Minuten, kurz vor dem Wandgraben rechtsseitig auf diesen Abzweig stoßen. Der weitere Aufstieg verlief in mehreren Serpentinen zu den Jagdhütten Grafenherberge hoch, wo wir unsere erste Rast machten. Jeder von uns suchte sich nach Zecken ab, nachdem ich als Erstes einige krabbelnd auf meinen Unterschenkeln entdeckte. Danach ging es weiter in Serpentinen zum Kamm hoch, wo wir erstmal ein mit Latschen zu gewachsenen Berg erblickten. Weiter zwischen Latschengehölz, erreichten wir unser erstes Etappenziel, den Galgenstangenkopf. Im Westen erblicken wir unseren höchsten Gipfel, den wir als Tagesziel anpeilten, die Krapfenkarspitze, sowie südlich davon die Soiernspitze, Wörner, Vogelkarspitze und östliche Karwendelspitze. Danach ging es im auf und ab, teilweise mit 70 Höhenmeter Gegenanstieg zum Fermerskopf und weiter zur Bayerkarspitze, wo wir am Kreuz rasteten. über die steile Westflanke etwa 90 Höhenmeter abwärts, dann mit etwas Kraxelei zum Dreierspitz hoch. Einige Gämsen beobachteten uns dabei. Unser Bergkamerad Tshering, selbst Bergführer im Himalaya, führte uns auf den mit Steinmännern markierten Weg zur schottrigen Nordflanke und zum Gipfel der Krapfenkarspitze hoch. Hier bestaunten wir bei einer Rast die beeindruckende Pyramidenform der Soiernspitze. Nachdem wir uns in dem seit 2001 geführten Gipfelbuch eingetragen haben, ging es zum Abstieg. Zuerst kurz in südlicher, danach in westlicher Richtung zur Gumpenkarspitze. Hier ging es bei einer Grasmulde links über wegloses Steilgelände zum Soiernsattel abwärts. Weiter auf dem Wanderweg in Richtung Fereinalm, wo wir vor den ersten größeren Latschengehölz im weglosen Gelände abwärts auf Höhe 1720m einem Jägersteig erreichten. Dieser verläuft absolut ebenerdig entlang der Südhänge von Krapfenkar- und Dreierspitz. Nach gut einer Stunde erreichten wir einen rechtsseitigen Abzweig (Wegpfeil mit Steinen). Ab hier ging es in etlichen Serpentinen abwärts, links an einer winzigen Hütte vorbei, hinunter bis auf einen Wendeplatz am Ende einer Schotterstraße. Hier links zu der in Karte bezeichneten "Alten Klause" abwärts und auf der gegenüberliegen Seite wieder hoch. Weiter auf dem Hangweg und an einigen Schluchten (Dreiergraben, Kopfergraben, Wandgraben) mit ihren beeindruckenden Wasserfällen vorbei, kamen wir an der Paindlalm wieder an, wo wir über den Aufstiegsweg unseren Ausgangspunkt wieder erreichten.

Krapfenkarkamm, Blick vom Fermerskopf zur Krapfenkarspitze
Blick vom Fermerskopf zur Krapfenkarspitze
Krapfenkarspitze Gipfelkreuz
Krapfenkarspitze Gipfelkreuz

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