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Steinplatte  (Höhe: 1869m)

über den Schuasta Gangl Klettersteig zu einem bekannten Skiabfahrtsberg



Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: Bis Grünwaldalm einfache Wanderwege, Klettersteig überwiegend im Schwierigkeitgrad B/C (Hüsler-Skala), vom Gipfel bis Parkplatz teilweise Asphaltstraßen
Ausgangspunkt: Steinplatte (Höhe: 1375m, erreichbar über Mautstraße Waidring, Gebühr 8 Eur - Stand Juni 2008)
Gehzeit: 3:00 Stunden
  Aufstieg Grünwaldalm 30 Minuten, Einstieg Klettersteig 30 Minuten, über Schuasta Gangl zum Gipfel Steinplatte 1:00 Stunde
Abstieg: Kammerköhr ca. 30 Minuten, Stallenalm 30 Minuten, Parkplatz Steinplatte 5 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 5:15 Stunden
Höhenunterschied: 510m
Einkehrmöglichkeit: Stallenalm (Höhe: 1422m, Homepage: www.stallenalm.at)
Berghaus Kammerkör (Höhe: 1659m)
notwendige Ausrüstung: Klettersteigset, Bandschlinge bzw. Seilring, Steinschlaghelm
Wanderbeschreibung: Üblicherweise kommen die meisten Besucher der Steinplatte über die Schlepplifte in der Skisaison auf den Berg. Eine interessante Variante bietet der Berg für geübte Klettersteiggeher trotzdem, über das Schuster Gangl, auch "Schuasta Gangl" genannt. Mit einer Höhe von knapp 150m war es genau das Richtige für uns. Über die Mautstraße von Waidring aus erreichten wir unseren Ausgangspunkt. Morgens um 7:45 Uhr war zu dieser Zeit wenig los, sodass wir ruhig losmarschierten konnten. Zuerst auf der Asphaltstraße zur Stallenalm, dann über den rechtsseitigen Abzweig weiter zur Grünwaldhütte. Ein schmaler Steig führt zwischen Seilbahn und Hütte am Wegweiser Gamssteig / Schustergangl links hoch, immer die steile Wand vor uns. In dieser rasteten noch einige Kletterer vor den schwierigen Aufstieg. Für uns ging es zu einem weiteren Abzweig (Höhe 1620m), der uns zum Einstieg des Schustergangl (Höhe 1705m) führte. Bis dahin hatten wir immer wieder schöne Ausblicke auf das Kaisergebirge, Kitzbüheler Alpen und auf die Loferer Steinberge. Nach Anlegen des kompletten Klettersteigsets mit Bandschlinge, sowie Steinschlaghelm ging es ans Eisen. Gleich am Anfang mussten wir kräftig hinlangen, da die Abstände zwischen den Trittbügeln auffallend groß waren. Nach Passieren eines Rinnenkamins (B/C) ging es in einer erdigen Rinne (B/C) weiter aufwärts. Oben wurde diese etwas flacher und man erreicht nach einer Rechtsquerung einen kleinen Rastplatz. Weiter auf den Steilstufen (A/B) hoch bis zu einem Turm mit dem Schild "Da Knieschladerer". Mein Bergkamerad Andreas wählte diese ausgesetzte Variante (B/C > C), wobei ich in der Rampe (A) den einfachen Weg sah. Zum Treffpunkt hin hangelte er sich noch über eine kurze Seilbrücke (2m). Nach Bewältigen des Schlussstück's (B/C) erreichten wir einen schönen Aussichtsplatz um ein Kreuz. Ein kurzes Stück abwärts, danach noch auf ein Restschneefeld rutschend, erreichten wir nach einem Latschenweg das Gipfelkreuz. Wir genossen bei einer Brotzeit eine Zeit lang den schönen Ausblick. Der Abstieg verlief weniger spektakulär, da es meistens auf breiten Straßen abwärtsging. Zwischendurch gab es einige Abzweige, um die lang gezogenen Straßenkehren abzukürzen. An der Stallenalm angekommen, verkosteten wir das gute Essen, das uns Karl und Petra brachten. Nach der Stärkung ging es in weinigen Minuten zum Ausgangspunkt zurück.
Insgesamt war es für uns ein abwechslungsreiches Tourenziel, in einer landschaftlicher reizvollen Umgebung.

Steinplatte, auf dem Weg zur Grünwaldalm
auf dem Weg zur Grünwaldalm
   Steinplatte, Schuasta Gangl Klettersteig
Schuasta Gangl Klettersteig

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