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Hochfelln  (Höhe 1664m)

Weißgrabenkopf  (Höhe 1578m)

Rundwanderung auf einsamen Bergpfaden zu einem viel besuchten Chiemgauer Aussichtsgipfel



Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung, im Bereich des Weißgrabenkopfes ist Trittsicherheit erforderlich, schmaler Pfad am Grat der Strohnscheid
Ausgangspunkt: Staudigel-Hütte, Ruhpolding (Höhe: 705m)
Gehzeit: 6:15 Stunden
  Aufstieg Weißgrabenkopf: Brand (Märchenwald) 30 Minuten, Nesselauer 45 Minuten, Weißgrabenkopf 1:15 Stunden
Aufstieg Hochfelln: Thoraukopf 30 Minuten, Hochfelln 45 Minuten
Abstieg: Strohnschneid 1:00 Stunde, Farnböden-Alm 30 Minuten, Staudigel-Hütte 1:00 Stunde
Gesamtdauer inkl. Pausen: 7:20 Stunden
Höhenunterschied: 1160m
Einkehrmöglichkeit: Berggasthof Butz'n-Wirt (Höhe 820m, Homepage: www.butznwirt.de)
Hochfellnhaus (Höhe: ca. 1650m, Homepage: www.hochfelln.de)
Wanderbeschreibung: Über Ruhpolding erreichten wir nach einigen Suchen unserem Ausgangspunkt, die Staudigel-Hütte in Brand. Hier gab es erstmal wegen der vielen Wegweiser ein Orientierungsproblem, dass sehr schnell mit einer Karte gelöst wurde. Wir gingen zuerst die Asphaltstraße in westlicher Richtung zum Märchenpark, dann auf einem Pfad entlang der Urschlauer Ache zum Alpengasthof Brand. Ab hier verlief unser Weg (Nr. 51) auf einer Straße zum Butz'nwirt hoch, anschließend auf einer Schotterstraße im Nesselauer Graben weiter aufwärts. An Mahder und Nesselauer vorbei, erreichten wir die verfallene Nesselau-Alm, wo nur noch die Reste der Mauern stehen. Danach verlief unser Weg stellenweise im Zickzack bis zu einem Abzweig mit einem Kreuz hoch. Rechts abwärts würde der Weg direkt zum Thoraukopf führen, aber wir entschieden uns, weiter auf dem Kamm hochzugehen. Vor dem linksseitigen Gipfel (Göhrkopf) querten wir den Hang zum Weißgrabenkopf, bis wir ein schmales Steiglein erreichten. Links an einem markanten Felsen vorbei und dann im Auf und ab ging es bis zum höchsten Punkt des Weißgrabenkopfes, dem ein Grabstein ziert. Nur kurz blieben wir, um für eine Rast ein windstilles Plätzchen zu suchen. Zwischen Latschengestrüpp, Felsblöcken und Schottergräben ging es zum nächsten Abzweig abwärts, wo wir uns südlich des Thoraukopfes eine Pause gönnten. Plötzlich erblicke der Sigi drei Adler, die majestästisch um den Weißgrabenkopf kreisten. Wir beobachteten diese eine Zeit lang. Unser Weiterweg führte uns anschließend in nördlicher Richtung zum Hochfelln hoch. Zuerst auf einem schmalen Pfad (Weg 56), dann weiter auf breitem Weg (Weg 66) zwischen den Latschen hoch, wo wir den viel besuchten Gipfel mit der Hochfellnkirche (Tabor Kapelle) erreichten. Nachdem wir die Gipfelrunde in leichten Nebel gemacht hatten, ging es zur Einkehr ins Hochfellnhaus. Am Ausgabetresen holten wir unser Essen und Getränk ab. In der Hütte planten wir unseren Abstieg, der über dem Rücken der Strohnscheid verlaufen soll. Kurzum ging es zur Bergstation und dann weiter abwärts bis zu einem Felsdurchschlupf (Weg 6), wobei der weitere Wegverlauf zum Brünndlinghaus geführt hätte. Kurz davor verlief rechts ein schmaler Pfad (nicht markiert) zwischen Latschen leicht aufwärts, dann zu einem Aussichtsplatzerl mit einem Kreuz abwärts, wo wir uns eine kurze Rast gönnten. Weiter auf dem waldreichen Grat in östlicher Richtung bis Höhe 1320m und schräg rechts auf einem schmalen Pfad (mit wenigen Markierungen) zur Farnböden-Alm. Über die Schotterstraße (Weg 65) und einem kurzen Abstecher entlang des Thoraubaches errreichten wir den Ort Glockenschmied und nach wenigen Minuten unserem Ausgangspunkt an der Staudigel-Alm wieder.
Insgesamt war dies eine sehr schöne Rundwanderung, wenn man vom Gipfel des Hochfelln mal absieht, sind uns auf der gesamten Strecke 4 Wanderer begegnet.

Weißgrabenkopf, im Hintergrund Hochfelln
Weißgrabenkopf, im Hintergrund Hochfelln
Hochfelln und Hochfellnhaus
Hochfelln und Hochfellnhaus

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Karte
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