www.hoess-berge.de www.hoess-berge.de
Fellhorn  (Höhe 1765m)

über Hemmersuppenalm zu einem Chiemgauer Aussichtplatzerl



Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: anspruchsvolle Schneeschuhwanderung, mit langem Abstieg entlang von Loipen
Ausgangspunkt: Seegatterl, Reit im Winkel (Höhe: 764m)
Gehzeit: 6:30 Stunden
  Aufstieg: Nattersbergalm 30 Minuten, Obere Hemmersuppenalm 1:00 Stunde, Straubinger Haus 1:30 Stunden, Fellhorngipfel 30 Minuten
Abstieg: Hindenburghütte 1:30 Stunden, Nattersbergalm 1:00 Stunde, Seegatterl 30 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 8:45 Stunden
Höhenunterschied: 1095m
Einkehrmöglichkeit: Hindenburghütte (Höhe: 1200m, Homepage mit akustischen Hintergrund: www.hindenburghuette.de)
Nattersbergalm (Höhe: 930m, Tel. +49 8640-8430)
Wanderbeschreibung: Aus einer früheren Schneeschuhwanderung ist mir das Fellhorn noch gut in Erinnerung. Damals ging die Tour von Blindau (Reit im Winkel) auf der mit Zubringerbussen gut frequentierten Straße zur Hindenburghütte und teilweise entlang der Langlaufloipe zum Straubinger Haus hoch. Diesmal suchten wir uns eine ruhigere Route als Aufstieg aus. Vom Großparkplatz Seegatterl querten wir zuerst einen großen Holzabladeplatz, danach ging es auf der schneefreien und kurvenreichen Straße zur Nattersbergalm, wo wir unsere Schneeschuhe anzogen. Hier folgten wir den Spuren der bis hier verlaufenden Loipe in südlicher Richtung weiter. Mit geringer Steigung verlief unser Aufstieg im Wald auf der mit langen Kurven versehenden Loipe weiter hoch. Auf Höhe 1050m bogen wir am Abzweig zur Oberen Hemmersuppenalm links ab, dann noch kurz auf der Forststraße weiter zu einer weiteren Wegbeschilderung. Von überall hörte man das Rauschen der Bäche und der blaue Himmel trat zunehmend aus dem Nebel hervor. Für ein kurzes Wegstück mussten wir unsere Schneeschuhe abschnallen, aber an der nächsten Wegkreuzung ging es auf dem markierten Wanderweg zu den Hütten weiter. Beim Übergang zur Oberen Hemmersuppenalm machten wir eine Pause, um unter anderen die winterliche Stimmung mit den hier zusammenlaufenden Bächen mit unseren Fotoapparaten festzuhalten. Wir querten den linken Hang unterhalb des Lahnerkogels bis zu einem Felsen mit einer Wegbeschilderung, wo es dann schräg rechts abzweigend weiter in Richtung Fellhorn ging. An einigen Stellen war der Hangweg bis zu 20cm schmal. Wir spurten vom Tiroler Grenzübergang bis zum Übergang zum Straubinger Haus einen neuen Weg. Dann ging es auf dem verharschten Hang links in östlicher Richtung hoch, weiter auf der rechten Flanke entlang, wo erstmals das Gipfelkreuz des Fellhorns auftauchte. An den letzten Streckenmetern zog eine einzelne Skitourengeherin an uns flott vorbei. Entlang der Skispur erreichten wir somit als Zweiter den aussichtsreichen Gipfel, wo wir bei einer Rast den Blick auf Watzmann, Loferer Steinberge, Kitzbüheler und auf den Kaiser hatten. In der Ferne waren Großvenediger und Großglockner sehr gut zu erkennen. Auch Tourengeher aus dem Vogtland kamen mit Ski zu uns hoch, um den Panoramablick zu genießen. Nach fast einer Stunde Rast machten wir uns entlang unserer Aufstiegsspur auf dem Abstieg und zweigten nach dem Grenzübergang zur Hindenburghütte ab, wobei dieser Weg meistens entlang einer Loipe verlief. In der Hütte gab es erstmal vom Günter Dirnhofer etwas gegen den Durst und mit etwas Verspätung eines der vielen Essensspezialitäten. Nach der Stärkung ging es weiter zum Abstieg, der von der Hütte lange Zeit entlang einer Loipenspur zur Nattersbergalm verlief und dann weiter mit Schneeschuhen auf dem Rucksack zurück nach Seegatterl.

Obere Hemmersuppenalm
Obere Hemmersuppenalm
 
Fellhorn, hinten Steinplatte und Loferer Steinberge
Fellhorn, hinten Steinplatte und
Loferer Steinberge

   Weitere Bilder zur Wanderung (4)


Karte (Ladezeit!)

nützliche Informationen im Internet:
www.gps-tour.info
© 2008 www.hoess-berge.de
[Besucherzähler seit 19.03.2008]
 Startseite 
 Schneeschuhtour Rudersburg
 Schneeschuhtour Exenberg
 Schneeschuhtour Kirchberg