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Lodron  (Höhe 1925m)

Über sanft gewellte Almwiesen auf einem Kitzbüheler Panoramaberg



Region: Kitzbüheler Alpen
Charakter: anspruchsvolle Schneeschuhtour über leicht ansteigende Hänge, steiler Aufstieg ab Oberer Lodronalm
Ausgangspunkt: Innerkelchsau, an der Bushaltestelle neben der Brücke (Höhe: 817m)
Gehzeit: 5:45 Stunden
  Aufstieg: nach Urschla 1:15 Stunden, Hintere Demmelshüttenalm 30 Minuten, Untere Lodronalm 30 Minuten, Obere Lodronalm 30 Minuten, Lodrongipfel 1:00 Stunde.
Abstieg: Hintere Demmelshüttenalm 45 Minuten, Innerkelchsau 1:15 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 6:45 Stunden
Höhenunterschied: 1120m
Einkehrmöglichkeit: keine
Wanderbeschreibung: In Zeitschriften und in den aktuellen Tourenprogrammen verschiedener AV-Sektionen wird der Lodron als Ski- und Schneeschuhtourenberg ausgeschrieben. Anfang Januar 2008 hatte ich mich zum ersten Mal mit dem Routenverlauf befasst, der meistens über die Rodelbahn führt. Verschiedene Varianten habe ich dabei ausgearbeitet, bis ich mich plötzlich entschloss, eine Schneeschuhwanderung dorthin zu unternehmen. Über Wörgl und Hopfgarten erreichten wir die Ortschaft Kelchsau, wo wir an der Brücke am südlichen Ortsende die Tour begannen. Hier ging es erstmal geradeaus zum nahen Wald hoch, dann eine scharfe Linkskehre und weiter bis zu einen Holzblockhaus (Höhe 925m). Den Abzweig zum Lodron ignorierten wir dabei, da wir als Zwischenziel Urschla einplanten. Weiter auf dem rechtsseitigen Weg etwa 30 Minuten hoch, bis dieser auf Höhe 1130m vor einem Bacheinschnitt zu Ende war. Ein kleiner Pfad führte uns in wenigen Minuten kurz abwärts und zur Rodelbahn, auf der wir kurz hoch gingen. Dann steil über den Hang zum nahen Weiler Urschla (bekannt unter Jausenstation Sonnblick) aufwärts. Unser Weg führte gleich weiter auf dem Fahrweg in südöstlicher Richtung zu einem offenen Weidegatter, dann in Kehren an einigen Hütten vorbei, bis zu einer Waldschneise. Von dort war bereits die Hintere Demmelshüttenalm (Höhe 1350m) zu erkennen, die wir über den weiteren Fahrweg erreichten. Nach einer Viertelstunde Rast ging es zum nahen Wald hoch, dann diesen rechts entlang bis zu einem kleinen Durchschlupf (rot-weiss markierte Holzposten). Kurz danach waren wir wieder auf dem Fahrweg, der schnell gequert wurde, wo es gleich rechts in östlicher Richtung auf der Almwiese in leichter Steigung hoch ging. Der Neuschnee kostete uns bis zur Unteren Lodronalm bereits einiges an Kraft, aber uns zog es zum bereits sichtbaren Gipfel hinauf. Eine verschneite Spur verlief zum Wald weiter hoch, sodann südlich durch diesen steil und fast eben zur Obere Lodronalm weiter. Wir ließen die Almhütte links liegen und zogen im Zickzack unsere Spur hoch. Vorbei an vereisten Schneegestalten erreichten wir den Lodrongipfel. Bei einer Rast genossen wir, mein Bergkamerad Hans und ich die fantastische Rundumsicht auf Großen Rettenstein, die Berge um die Neue Bamberger Hütte, Schwaigberghorn und Wilden Kaiser. Auf den superweichen Pulverschnee glitten wir zur Obere Lodronalm abwärts und gingen mit einigen kleinen Abkürzern auf der Aufstiegsroute zurück zum Parkplatz nach Kelchsau.

Aufstieg zur Oberen Lodronalm  
Aufstieg zur Oberen Lodronalm
Lodrongipfel, hinten Rettenstein und Steinbergstein
Lodrongipfel, hinten Rettenstein und Steinbergstein

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