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Hochgern  (Höhe 1744m)

Herbstwanderung auf einen aussichtsreichen Chiemgauer Doppelgipfel



Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung bei geringer Schneehöhe, steiler Nordaufstieg - teilweise im Geröll
Ausgangspunkt: Windeck, Marquartstein (Höhe: 650m)
Gehzeit: 5:45 Stunden
  Aufstieg: Schnappenkirche 1:15 Stunden, Staudacher Alm 30 Minuten, Hochgern 2:00 Stunden,
Abstieg: Hochgernhaus 30 Minuten, Windach 1:30 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 8:15 Stunden
Höhenunterschied: 1205m
Einkehrmöglichkeit: Hochgernhaus (Höhe: 1461m, Homepage: www.hochgernhaus.de)
Enzianhütte (Höhe: 1410m)
Agergschwendalm (Höhe: 1040m)
Wanderbeschreibung: Für diesen Tag war vom Wetterdienst ein sonniger Bergwandertag im Alpenraum vorhergesagt. Südlich von Marquartstein war bereits die Sonne zu erkennen. Wir begannen unsere Wanderung vom Wanderparkplatz in östlicher Richtung aufwärts, der Wegbeschilderung Schnappenberg bzw. Schnappenkirche folgend. Nach etwa 5 Minuten zweigten wir linksseitig in den Fahrtweg ab. Mit leichter Steigung gingen wir den kehrenreichen Weg aufwärts, auf Höhe 900m folgten wir einen nicht markierten Abstecher und erreichen die auf einer Anhöhe befindliche Schnappenkirche. Unter den dunklen Wolken konnte der Chiemsee und der Simssee ausgemacht werden. Wir gingen den Weg weiter zur Staudacher Alm abwärts, wobei wir wegen der durchgehenden Schneeschicht unsere Gamaschen anzogen. Hier folgten wir den vorgespurten Pfad, der uns erstmal in eine Geröllrinne führte. Nach einiger Zeit merkten wir unseren Irrtum, und gingen auf selber Höhe in östlicher Richtung, wo wir auf einen stärker begangenen Weg stießen. In Serpentinen ging es dann auf den eingetretenen Pfad im Nordhang unterhalb des Zwölferspitz hoch. Meine zwei Begleiter meisterten dies im Schnee besser als ich, wobei sie glücklicherweise an einem Wegweiser auf mich warteten. Über die schneebedeckte Almwiese wanderten wir in östlicher Richtung zwischen den Bäumen zum Gipfelkreuz des Hochgerns hoch. Weit im Süden war der Großglockner und Großvenediger auszumachen. Nach einer Rast ging es zum östlichen gelegenen Gipfel, auf den kleine Kappelle steht. Kurz danach in westlicher Richtung auf dem Gratverlauf abwärts, dann an einigen Felsen südseitig vorbei und auf dem Hangweg zum Hochgernhaus. An der Speisentheke holten wir die guten Hüttenspezialitäten ab, die wir auf der teils sonnigen Terrasse verspeisten. Wegen des kalten Windes zogen wir es vor, in die etwas unterhalb liegende Enzianhütte zu gehen. Nach etwa einer Stunde verließen wir die gemütliche Hütte und folgten den kehrenreichen Abwärtsweg zur Agergschwendalm. Hier ging es auf den Zierweg mit zwei kleinen nicht markierten Abstechern zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Hochgerngipfel  
Hochgerngipfel
erste Einkehr im Hochgernhaus
erste Einkehr im Hochgernhaus


Karte
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