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Benediktenwand  (Höhe 1801m)

Über das Längental auf die "Benewand"



Region: Bayerische Voralpen
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung, einfacher Klettersteig im Ostaufstieg
Ausgangspunkt: Längental, Arzbach (Höhe: 780m)
Gehzeit: 6:30 Stunden
  Aufstieg: Kirchsteinhütte 45 Minuten, Probst-Alm 1:15 Stunden, Benediktenwandgipfel 1:15 Stunden,
Abstieg: Tutzinger Hütte 1:00 Stunde, Tiefentalalm 45 Minuten, Ausgangspunkt Arzbach/Längental 1:30 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 8:15 Stunden
Höhenunterschied: 1290m
Einkehrmöglichkeit: Kirchsteinhütte (Höhe: 1050m, Dienstag und Mittwoch Ruhetag, Tel. +49 8042 3313),
Hintere Längental-Alm (Höhe: 1020m),
Tutzinger Hütte (Höhe: 1327m, Homepage: www.dav-tutzinger-huette.de)
Wanderbeschreibung: Für die ganze Woche wurde nur Regen und in den höheren Lagen sogar Schneefall vom Wetterbericht angesagt. Erste Aufheiterung war für den Samstag Nachmittag zu erwarten. Trotzdem entschlossen wir uns, mit der richtigen Bekleidung eine Wanderung zur Benediktenwand zu unternehmen. Die Route aus dem Längental kannte mein Bergkamerad Ernst und ich noch nicht. Vom Wanderparkplatz im Arzbachtal starteten wir unsere Wanderung auf der Schotterstraße mit der Wegnummerierung 466 aufwärts. Nach zwei Kehren erreichten wir einen Abzweig, der nach links ins Längental und zur Kirchsteinhütte führt. Hierbei waren einige wunderschön geschmückte kleine Hütten auf unseren Zustieg zu bestaunen. Vorbei an der Kirchsteinhütte ging es weiter ins hintere Längental, wo der Weg schmäler und steiniger wurde. In kleinen Kehren verlief der Weg weiter zu einem kleinen Wasserfall. Wir schlängelten uns zwischen den großen Steinblöcken durch und erreichten bald danach die Probstalm (Höhe 1376m). Eine Münchner Wandergruppe verlies gerade die sektionseigene Hütte. Etwas oberhalb der Hütte kamen wir an den gut frequentierten Maximiliansweg (auch mit E4 bezeichnet) an. Die meisten Wanderer wanderten diesen Weg weiter zum Brauneck. Wir gingen in westlicher Richtung (Weg-Nr. 451) weiter zum Ostaufstieg der Benediktenwand, der mit dicken Drahtseilen versichert ist. Auf den Weg zum Gipfel erblickten wir auf einen Felsblock zwei Steinböcke, die ich gleich mit meinem Fotoapparat in digitaler Form festhielt. Weiter im Auf und ab erreichten wir das im Nebel verhüllte Gipfelkreuz der Benediktenwand. Leicht unterhalb des Gipfels machten wir an einer Bank vor der Hütte eine Rast. Ab und zu kam zwischen den Nebel die Sonne zum Vorschein. Nach einiger Zeit zog es uns weiter zur Tutzinger Hütte, die wir über den leichteren Westabstieg und auf einen Schotterweg (Nr. 455) erreichten. Dort stärkten wir uns mit den guten Hüttenspezialitäten, dabei kamen wir mit dem Hüttenwirt Hans Mayr ins Gespräch. Nach etwas mehr als einer Stunde verabschiedeten wir uns vom Hüttenwirt und machten uns wieder bergwärts nach Arzbach (Wegnummerierung 460). Unser Weiterweg führte östlich der Tiefentaler Köpfe über den zwischen Grasgestrüpp befindlichen nassen Pfad zur Tiefental-Alm abwärts. Über den Fahrweg erreichten wir die Melchersteffl-Alm und unseren Ausgangspunkt wieder. Ein weiterer Rückweg wäre von der Almhütte über die Längenberg-Alm und Neulandhütte möglich.

Hintere Längental-Alm  
Hintere Längental-Alm
Gipfelkreuz auf der Benediktenwand
Gipfelkreuz auf der Benediktenwand

   Weitere Bilder zu der Wanderung


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