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Prehodavice-Hütte (Zasavska koca)  (Höhe 2071m)

Im Sieben-Seen-Tal des Triglav Nationalpark - das Reich des weißen Gamsbock Zlatorog

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 Triglav
 Slap Savica


Region: Julische Alpen
Charakter: anspruchsvolle und zeitaufwendige Bergwanderung, einfacher Klettersteig beim Aufstieg in der Komarca-Wand
Ausgangspunkt: Koca pri Savici (Höhe: 653m, Parkgebühr 2,50 Eur)
Gehzeit: 11:00 Stunden
  Aufstieg: Crno jezero 1:45 Stunden, Sieben-Seen-Hütte (Koca pri Triglavskih) 1:30 Stunden, Prehodavice-Hütte (Zasavska koca) 2:00 Stunden,
Abstieg: Sieben-Seen-Hütte (Koca pri Triglavskih) 1:45 Stunden, Komna-Haus (Dom na Komni) 2:00 Stunden, Koca pri Savici (Ausgangspunkt) 2:00 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 12:10 Stunden
Höhenunterschied: 1775m
Einkehr- und
Übernachtungmöglichkeit:
Sieben-Seen-Hütte (Koca pri Triglavskih, Höhe: 1560m),
Prehodavice-Hütte (Zasavska koca),
Komna-Haus (Dom na Komni, Höhe: 1520m)
Wanderbeschreibung: Unsere Wanderung begann bei Nebel nordöstlich der Koca pri Savici. Hier zeigten uns einige rotfarbige Wegweiser des PD. Ljubljana - Matica zu unserem Aufstiegsweg zum Crno jezero und zur Koca pri Triglavskih jezerih an. Zuerst ging es über die Brücke in den Waldweg. Auf Höhe 800m zweigt ein nicht beschildeter Abstecher links zum Slap Savica - Wasserfall, der leider nur einen Blick zum Pavillon zulässt. Wir folgten unseren Weg weiter hoch, wobei wir ab Höhe 900m die dort angebrachten Seilsicherungen an den ausgesetzten Stellen für unsere eigene Sicherheit nutzten. An einen Felsblock wurde mit Hilfe von Seilen und Stahlstiften eine schwierige Stelle überwunden. Am Ende des für uns einfachen Klettersteiges (Höhe 1267m) erreichen wir einen besonders schönen Aussichtsplatz, wo wir einen traumhaften Blick auf den Wocheiner See (Bohinjsko jezero) hatten. Auf den markierten Weg ging es weiter zum grünfarbenen Crno jezero (Schwarzer See), der unterste der Sieben-Seen. Nach einigen Abzweigungen folgten wir den Weg weiter zur Koca pri Triglavskih jezerih (Sieben-Seen-Hütte) in leichter Steigung hoch. Ab und zu rutschten wir an den nassen Wegstellen aus. Ab Höhe 1500m zweigt der Weg in östlicher Richtung ab und verläuft auf Serpentinen weiter aufwärts. Nach einem weiteren Abzweig (Höhe 1650m) ist die Sieben-Seen-Hütte am Dvojno jezero nach 15 Minuten erreicht. Hier blieben wir für eine erste große Rast, wobei wir die romantische Aussicht auf die beiden Seen von der Terrasse genossen. Entlang des Mocivec jezero ging es in nördlicher Richtung (Wegweiser Hribarice) weiter dem Tal aufwärts, vorbei an dem Großen See (Veliko jezero ledvica). Ab hier wechselt die Umgebung von Bäumen und Sträucher zur kargen Fels- und Gerölllandschaft. Am fast ausgetrockneten Zeleno jezero zweigten wir links zur Prehodavice-Hütte ab, wo wir unser Ziel am letzten See (Jez pod Vrsacem) erreichten. Ein idealer Aussichtspunkt mit Blick auf das Trenta-Tal, Prisojnik, Razor und wenn die Wolken am Triglav wegzogen, sah man auch den viel besuchten Gipfel. Östlich davon blicke man auf den 2568m hochen Kanjavec, der in etwa 2 Stunden über ein Schotterkar zu erreichen ist. Nach der Rast zog es uns wieder zurück zur Sieben-Seen-Hütte, wo wir uns über den weiteren Rückweg informierten. Uns wurde der mit 2 Stunden längere Weg über das Komna-Haus (Dom na Komni) als Alternative für den Abstieg empfohlen. Immer wieder begleiteten uns die fast 5 Meter hohen Wegweiser für die Skitourengeher. Nach einigen Gegenanstiegen kamen wir nördlich der Hütte an, wo es weiter auf einen alten Kriegssteig zurück zum Ausgangspunkt ging.

Für mich war dies nach der Triglavbesteigung das zweite Highlight in den Julischen Alpen, wobei ich bereits Pläne für die nächsten Wanderungen in die Mostnica-Schlucht oder auf den Kanjavec mache.

Dvojno jezero, Sieben-Seen-Hütte  
Dvojno jezero, Sieben-Seen-Hütte
Prehodavice-Hütte, hinten der Razor
Prehodavice-Hütte, hinten der Razor

   Weitere Bilder der Tour

Literatur: Verlag Carinthia, Nationalpark Triglav, Autor: Wolfram Guhl


nützliche Informationen im Internet:
www.julijske-alpe.com
www.slovenia.info

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