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Obere Wettersteinspitze  (Höhe 2297m)

Genusstour für Bergsteiger

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Region: Wettersteingebirge
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung, mit einigen Klettersteigabschnitten, Kletterstellen im oberen Teil mit Schwierigkeitgrad I. UIAA-Skala
Ausgangspunkt: Mittenwald, an der Staatstraße 2042 (Höhe 950m, gegenüber dem Grenzschild Republik Österreich 1 km )
Gehzeit: 7:00 Stunden
  Aufstieg: Gemsanger 2:45 Stunden, Obere Wettersteinspitze 45 Minuten
Abstieg: Ferchensee 2:30 Stunden, Mittenwald (Ausgangspunkt) 1:00 Stunde
Gesamtdauer inkl. Pausen: 7:45 Stunden
Höhenunterschied: 1410m
Einkehrmöglichkeit: Gasthaus Ferchensee (1060m) und Gasthäuser am Lautersee (1015m)
Wanderbeschreibung: Über Walchensee und Mittenwald erreichten wir sehr früh den fast leeren Parkplatz an der Verbindungsstraße nach Leutasch. Von dort begannen wir unsere Bergwanderung zunächst auf der Asphaltstraße in westlicher Richtung. Nach einigen Häusern ging es auf der Schotterstraße weiter am Lautersee vorbei zu einer überdachten Rastbank (Höhe 1088m), wo es in den linksseitigen Abzweig (Weg-Nr. 12) weiter ging. Wir folgten den im Wald verlaufenden Hangweg in angenehmer Steigung weiter in westlicher Richtung aufwärts bis zum Abzweig Franzosensteig. Weiter auf dem Schützensteig und in den linksseitigen Abzweig zur Oberen Wettersteinspitze. Anfangs verlief unser Weg serpentinenartig im Geröll aufwärts, später über Felsen, die mit Seilversicherung versehen waren. Zwischen den Latschen folgten wir den markierten Weg weiter aufwärts und erreichten ein weiteres Geröllkar, wo wir erstmal den von uns fliehenden Gämsen zuschauten. Hier ging es dann zwischen Latschen und Geröll in Kehren weiter hoch, dabei musste des Öfteren schon mal mit beiden Händen gekraxelt werden. Auf Höhe 1320m folgten wir einen schmalen Felspfad bis zum Sattel des Gemsangers (Höhe 1975m), wo wir eine Rast machen. Die beiden Gipfelkreuze von der Oberen und Unteren Wettersteinspitze waren von dort sehr gut zu erkennen. Danach ging es mit überwiegender Kraxelei auf dem markierten Pfad zum Gipfel der Oberen Wettersteinspitze hoch, wo uns am Schlussteil an einer ausgesetzten Stelle eine Seilsicherung weiter half. Vom kleinen Platz um das Gipfelkreuz blicken wir, wenn der Nebel sich lichtete auf den Wettersteinkamm, Ferchensee und nach Leutasch. Nach der Brotzeit ging es wieder auf unseren Rückweg, der über Gemsanger und Schützensteig zum Gasthaus Ferchensee führte, wo wir die leckeren Spezialitäten genossen. Für den weiteren Rückweg folgten wir den Weg zum Lautersee und dort weiter der Straße zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Übrigens, die beiden Bergseen eignen sich nach dieser Bergtour sehr gut zum Baden, manchmal ist die Wassertemperatur sehr frisch.

Fazit: Für mich war diese Wanderung eine Genusstour, nicht sehr schwierig und nicht zu ausgesetzt, trotzdem mit etwas Kraxeln am Fels, wo Konzentration nötig war und wo die nächsten Schritte am Fels zu überlegen waren.

Aufstieg zum Gipfel der Oberen Wettersteinspitz
Aufstieg zum Gipfel
Ferchensee, Lautersee, Mittenwald, Karwendelgebirge
Ferchensee, Lautersee, Mittenwald, Karwendelgebirge

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