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Kahlersberg  (Höhe 2350m)

Aussichtsreiche Wanderung im Hagengebirge



Region: Berchtesgadener Alpen (Hagengebirge)
Charakter: lange und anspruchsvolle Bergwanderung, leichter kurzer Klettersteig am Zustieg zum Kahlersberg
Ausgangspunkt: Hinterbrand, Wanderparkplatz (Höhe 1115m, Parkgebühr)
Gehzeit: 9:15 Stunden
  Aufstieg: Priesbergalm 1:30 Stunden, Seeleinsee 1:00 Stunde, Kahlersberg 1:30 Stunden
Abstieg: Gotzenalm 2:15 Stunde, Priesbergalm 2:00 Stunden, Hinterbrand (Ausgangspunkt) 1:00 Stunde
Gesamtdauer inkl. Pausen: 10:45 Stunden
Höhenunterschied: 1670m
Einkehrmöglichkeit: Priesbergalm (1460m, Privat, Almbrotzeit)
Gotzenalm (1685m, Privat, Homepage: www.gotzenalm.de)
Wanderbeschreibung: Vom großen Wanderparkplatz Hinterbrand begannen wir unsere Bergwanderung bei schönem Wetter in südlicher Richtung, den Wegweiser Jenner-Mittelstation (Nr. 497) folgend. Weiter auf dem Schotterweg westlich des Jenners bis zur Priesbergalm im leichten Auf und ab, nur oberhalb Königsbachalm wars steiler. Trotz Hinweisschilder war ein Blick in unsere topographische Karte nötig, da mancher Abzweig nicht eindeutig war. Nach der Almhütte ging es weiter auf dem Wiesenweg zum Stiergraben, sodann folgten wir den Abzweig zum Seeleinsee. Zwischen Grasgestrüpp und Dickicht wanderten wir gemütlich zum kleinen romantischen See hoch, der auf Höhe 1890m in einen Kessel liegt. Nach einer Zwischenpause ging es zwischen großen Felsbrocken in südlicher Richtung zum Hochgschirr (Höhe 1949m) aufwärts, der Sattelpunkt zum Langtal. Von hier ab über Felsblöcke (kleine Steinmännchen) und über einen Geröllhang zum Klettersteig. über den seilversicherten Steig, auch "Mausloch" genannt erreichten wir schnell den südseitigen Grashang, wo der weitere Aufstiegsweg in kleinen Serpentinen zum Gipfel des Kahlersbergs führte. Leider näherte uns das vom Wetterbericht angesagte Tief von Norden langsam, was uns zu einem baldigen Abstieg veranlasste. über den Grashang und dem Steig erreichten wir wieder das Hochgschirr, wo es in südlicher Richtung weiter ging. Wir hielten uns rechtsseitig an der Laafeldwand, was uns weniger Gegenanstieg einbrachte. Weiter auf dem Waldweg zur Regenalm und auf dem gut angelegten Reitweg weiter zur Gotzenalm, wo wir unseren großen Durst stillten. Nach der Brotzeit zog es uns zum nahen Aussichtpunkt, dem Feuerpalfen (Höhe 1741m), um Fotos vom Königssee und St. Bartholomä zu machen. Leider verhülte sich der Watzmann den ganzen Tag in Wolken. Danach ging es auf der kurvenreichen und steil abfallenden Schotterstraße zur Seeau-Alm (Höhe 1440m) abwärts. Hier zweigten wir in den Unteren Hirschenlauf ab. Ein Schild weist uns auf die erforderliche Trittsicherheit und Schwindelfreiheit hin. Immer wieder versperrten durch Windbruch umgefallene Bäume den markierten Weg, was uns einige Umwege und Höhenmeter zusätzlich einbrachten. Wir erreichten den Abzweig im Stiergraben wieder und wanderten gemütlich für eine Einkehr zur Priesbergalm. Hier unterhielten wir uns mit der Almbäuerin und den Wandersleuten über etliche weitere Wandermöglichkeiten des Hagengebirges, z.B. die kleine Reibn (Jenner - Schneibstein - Seeleinsee - Priesbergalm). Nach der kurzen Rast ging es auf der Schotterstraße zur Jenner-Mittelstation, wo wir mit unseren müden Hax'n den Parkplatz Hinterbrand kurz danach wieder erreichten.

Blick vom Hochgschirr auf den Seeleinsee
Blick vom Hochgschirr auf den Seeleinsee
Kahlersberggipfel
Kahlersberggipfel

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weitere Infos im Internet:
www.berchtesgadeninfo.de de.wikipedia.org



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