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Schöttelkarspitze  (Höhe 2050m)
Seinskopf  (Höhe 1961m)

Auf den Spuren des Märchenkönigs Ludwig II.



Region: Karwendel (Soierngruppe)
Charakter: lange und anspruchsvolle Wanderung, Seilsicherung am Lakeiensteig
Ausgangspunkt: Krün, Griesweg, Wanderparkplatz (Höhe 860m)
Gehzeit: 7:15 Stunden
  Aufstieg: Seinskopf 2:30 Stunden, Schöttelkarspitze 1:00 Stunde
Abstieg: Soiernhaus 1:00 Stunde, Fischbachalm über dem Lakeiensteig 1:15 Stunden, Krün (Ausgangspunkt) 1:30 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 9:25 Stunden
Höhenunterschied: 1395m
Einkehrmöglichkeit: Soiernhaus (1611m, DAV-Sektion Hochland, Homepage - mit ausführlichen Informationen: www.soiernhaus.de)
Wanderbeschreibung: Vom Wanderparkplatz ging es über der Isarbrücke zu einer großen Schautafel mit den Wanderwegen der Soierngruppe. Nochmals verinnerlichten wir unsere Routenwahl an den jeweiligen Wegpunkten. Zu unseren Zwischenziel den Seinskopf ging es erstmal auf der Schotterstraße in nördlicher Richtung den Wegweisern "Schöttelkarspitze" folgend weiter. Nach wenigen Minuten zweigt ein Pfad rechts in den Wald ab. Wir folgten den Hangweg bis kurz vor dem Felsengraben in leichter Steigung aufwärts, sodann auf einem Zierweg weiter hoch. Am Ende des Weges kamen wir an einer Forststraße an, der wir links einige Minuten aufwärtsgingen. Sodann wieder links in den Abzweig, wobei sich unser weiterer Weg anfangs in weiten Serpentinen hoch zog, dann später immer enger wurde. Auf Höhe 1550m querten wir zwei Rinnen des imposanten Felsengrabens in nördlicher Richtung. Wir folgten beim Schild "Herzogensteig" den gut markierten rechtsseitigen Abzweig weiter. Ein weiteres Hinweisschild weist uns auf das Nichtbegehen dieses Steiges hin. Beim Übergang zum Seinskopf machten eine kleine Rast, wo wir in das Schöttelkar und auf die Schöttelkarspitze blickten. Über das Latschengestürp, sowie über den nordseitigen Wiesenhang erreichten wir den Seinskopf, wo wir eine Pause machten. Sodann ging es weiter mit leichter Kraxelei über den Grat in den Sattel abwärts. Auf den kehrenreichen südseitigen Weg erreichten wir das Feldernkreuz, das wenige Meter kleiner als unser nächster Gipfel ist. Mit etwas Kraxeln ging es etwa 30 Meter den schmalen Weg vorsichtig abwärts und über die Nordostseite zum Gipfel der Schöttelkarspitze hoch. Nachdem Gipfelfoto machten wir eine längere Rast, wobei wir unter anderem auf die pyramidenförmige Soiernspitze und die darunter liegenden Seen blickten. Unser Abstieg verlief auf den kehrenreichen Weg in östlicher Richtung zum Soierenhaus abwärts, wo uns dort gleich die Hüttenwirtin Susanne Hoher empfang. Die Hütte wurde zu Zeiten des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. als Bergresidenz benutzt. Nach der gemütlichen Einkehr ging es zum kühlenden See abwärts, in dem wir uns bei einem Bad wieder auffrischten. Weiter ging es entlang den beiden Seen in Richtung des Wegweisers Krün. Vor dem Wasserfall noch kurz aufwärts (Richtung Soiernhaus) und dann in den rechtsseitigen Lakaiensteig. Wir folgten diesen vorsichtig bis zur Fischbachalm. Ab und zu halfen uns bei schwierigen Passagen die dort angebrachten Seilsicherungen weiter. Ein leichter und bequemer Weg führt zu den Hundstall-Hütten abwärts und über eine Schotterstraße zur Almhütte hoch. An der Fischbachalm (nicht bewirtschaftet) machten wir eine kurze Rast, wo es danach über den langen Fahrweg zu unserem Ausgangspunkt zurückging.

Schöttelkarspitze  
Schöttelkarspitze, hinten Walchensee
Soiernsee, hinten Krapfenkarspitze und Soiernspitze
Soiernsee, hinten Krapfenkarspitze und Soiernspitze


Karte
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weitere Infos im Internet:
www.hoehenrausch.de



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