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Hirschbichel (Hirschbühel)  (Höhe 1935m)

Ein unbekannter Nachbar des Kramers



Region: Ammergauer Alpen
Charakter: lange und anspruchsvolle Bergwanderung, schwieriger und steiler Aufstieg zum Krottenköpfel
Ausgangspunkt: Pflegersee, Garmisch-Partenkirchen (Höhe 850m)
Gehzeit: 7:00 Stunden
  Aufstieg: Enningalm 2:15 Stunden, Krottenköpfel 45 Minuten, Hirschbichel 30 Minuten
Abstieg: Stepbergalm 30 Minuten, Kramerplateauweg 1:45 Stunden, Rückweg zum Ausgangspunkt 1:15 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 9:05 Stunden
Höhenunterschied: 1310m
Einkehrmöglichkeit: Stepbergalm (Höhe 1583m, Homepage: www.stepberg-alm.de)
Berggasthof Pflegersee (Höhe 848m, Homepage: www.pflegersee.com)
Wanderbeschreibung: Über die A95 und der B2 erreichten wir den Markt Garmisch-Partenkirchen und unseren Ausgangspunkt Pflegersee. Wir starteten unsere Wanderung, entlang des Lahnenwiesgrabens und des Sulzgrabens auf einer Schotterstraße aufwärts. Nach einer Rechts-Links-Kehre zweigten wir in den Wanderweg 262 in westlicher Richtung zur Enningalm ein. Wir gingen diesen Weg, der mit leichter Steigung und einigen Straßenabschnitten verlief bis kurz vor der Almhütte. An einer Almwiese bogen wir bei einer Rechtskurve links (nach einem großen Hinweisschild) auf einen gut ausgebauten Weg ab, wo wir nach 15 Minuten die Almhütte erreichten. Bei einer Rast diskutierten wir, ob wir den direkten Weg über das Krottenköpfel gehen sollten. Den Aufstieg könnten wir schaffen, da zum Gipfel des Hirschbichel hin ein in Serpentinen verlaufender Weg zwischen den Latschen sichtbar war. Der Normalweg würde östlich zur Stepbergalm und über der Südseite des Berges aufwärts verlaufen. Wir zogen die Direttissima über die steile Nordostseite des Krottenköpfel vor, die mit etwas Kraxelei über Fels und nassem Gras in der Nähe eines Weidezaunes verlief. Hier war gute Orientierung und gute Trittsicherheit sehr gefragt. Am Gipfel machten wir nur kurz eine Rast, da wir dunkelgraue Regenwolken herbeikommen sahen. Über den Grashang ging es zur Senke abwärts und auf den serpentinenartigen Pfad zum Gipfel des Hirschbichels hoch. Hierbei stellten wir fest, dass dieser Weg öfters von Schafen und Kühen als von Wanderern begangen wird. Von der Rastbank war durch den leichten Regen der Ort Grainau, im Westen der Frieder und die Stepbergalm zu erblicken. Nach der kleinen Rast zogen wir es vor, in die Almhütte einzukehren. Über den Südostrücken ging es in Kehren und im unteren Teil über die Almwiese zur Hütte, wo wir uns bei Radlerhalben und mit den guten Hirtenmakkaroni stärkten. Für den Abstieg folgten wir der Wegbeschilderung nach Garmisch (Weg 259). Erstmal ging es im leichten Auf und ab zum Predigtstuhl (Höhe 1472m) in südöstlicher Richtung, danach auf den in Kehren verlaufenden Weg bis zum Kramerplateauweg abwärts. Diesen folgten wir in östlicher Richtung bis zum ersten Abzweig mit dem Hinweis Kellerleitensteig, wo es etwa 110 Höhenmeter auf der Zufahrtsstraße zum Berggasthof St. Martin aufwärtsging. Über dem rechtsseitigen Abzweig (Höhe ca. 925m) ging es auf dem Kellerleitensteig zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Pflegersee mit Gasthaus  
Pflegersee mit Gasthaus
Hirschbichel, Krottenköpfel  
Hirschbichel, Krottenköpfel
Stepbergalm, dahinter Hirschbichel
Stepbergalm, dahinter Hirschbichel
der Friederspitz in grauen Wolken
der Friederspitz in grauen Wolken


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