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Almbachklamm

Maria Ettenberg  (Höhe 854m)

Wanderung auf historischen Triftwegen



Region: Berchtesgadener Alpen
Charakter: einfache Wanderung auf Triftstegen und etlichen Brücken
Ausgangspunkt: Hammerstiel (Gasthaus Kugelmühle), Markt Schellenberg (Höhe 495m)
Gehzeit: 3:15 Stunden
  Aufstieg: Theresienklause 1:30 Stunden, Maria Ettenberg 1:00 Stunde
Abstieg: Rückweg zum Ausgangspunkt Kugelmühle 45 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 4:00 Stunden
Höhenunterschied: 390m
Einkehrmöglichkeit: Mesnerwirt (Höhe 832m, Homepage: www.ettenberg.de),
Gasthaus Kugelmühle (Höhe 495m, Homepage: www.gasthaus-kugelmuehle.de)
Wanderbeschreibung: Schon während der Autofahrt hatten wir ständig den Watzmann in voller Größe immer vor unseren Augen. An der Kugelmühle, der ältesten bestehenden Steinmühle Deutschlands begann unsere Wanderung. Der Eingang in die Klamm war schon atemberaubend. Nun ging es auf schmalen Pfaden, Stegen und Stiegen weiter. Rechts und links aufragende Felswände, dazwischen Wasserfälle, Gumpen und die Blumen. Flockenblumen, Maiglöckchen, Knabenkraut und das seltene weiße Waldvögelein. Wir kamen aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus. Am Ende der Klamm erreichten wir ein verfallenes Bauwerk, die Theresienklause, dass die Holzarbeiter benutzten, wenn das Holz durch die schmale Schlucht bei reißendem Wasser ins Tal befördert wurde. Wir gingen ebenfalls den Steig der Holzarbeiter, wo meine Begleitung ein wenig Hilfe von mir benötigte. Der Anblick beim Verlassen der Klamm war überwältigend. Blumenwiesen in solcher Pracht und den Untersberg vor Augen. Ich legte mich sofort in die Wiese und atmete den Duft der Kräuter ein (Kuh müsste man sein). Der Gasthof und die schöne Kirche von Maria Ettenberg waren unser Ziel. Hungrig und durstig, wie wir waren, tranken wir gierig unsere Radler, stärkten uns mit einer deftigen Brotzeit. So und jetzt wäre ein Nickerchen gut gewesen. Nun hieß es für uns, den Abstieg ins Tal machen. Zuerst verlief noch alles wunderbar, herrlicher Blick, sanfte Wiesen und Hecken. Aber nach einiger Zeit war alles anders. Steinig und steil und immer wieder diese Stufen. Endlich unten angekommen waren wir fix und fertig, aber überglücklich über diesen wunderbaren und unvergesslichen Tag. Wir verabschiedeten uns in Berchtesgaden von Herrn und Frau Watzmann und ihren Kindern. Den ganzen Tag hatten wir strahlenden Sonnenschein und einen weißblauen Himmel, so wie es sich für stramme Wanderer gehört.
* Texterstellung in Zusammenarbeit mit meiner Begleitung

Marmorkugelmühle  
Marmorkugelmühle
Maria Ettenberg
Maria Ettenberg, hinten der Untersberg


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