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Gedererwand  (Höhe 1399m)

Kampenwand  (Höhe 1668m)

Frühlingswanderung auf zwei Chiemgauer Aussichtsberge



Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: anspruchsvolle Bergwanderung, kurze Seilführung unterhalb des Kampenwandgipfel
Ausgangspunkt: Hintergschwendt (Höhe 828m)
Gehzeit: 5:15 Stunden
  Kapelle "Bei Unser Lieben Frau" 45 Minuten, Gedererwand 1:00 Stunde, Kampenwand 1:45 Stunden, Gorialm 1:00 Stunde, Rückweg zum Ausgangspunkt 45 Minuten
Höhenunterschied: 1075m
Einkehrmöglichkeit: Steinlingalm (Höhe 1450m), Schlechtenberger-Alm (Höhe 1280m), Gorialm (Höhe 1250m, Homepage: www.gori-alm.de)
Wanderbeschreibung: Das Kampenwandgebiet ist eine Berggegend, wo in den Zeiten von Sommer bis in den Winter viel los ist. Dieses Jahr ist der Schnee in den unteren Lagen bereits verschwunden und die ersten Frühlingsblumen blühen bereits. Wir begannen unsere Wandung vom Parkplatz, nahe der Aigen-Alm in südlicher Richtung den Wegbeschilderung Kampenwand folgend. Nach 500 Metern auf der Schotterstraße zweigten wir links in den Waldpfad ab, wir erreichten die Straße wieder und gingen diese nach links aufwärts. Kurz danach ging es rechts in den kurzen Abkürzer und der Straße weiter aufwärts zur Kapelle "Bei Unser Lieben Frau", wo wir auf einen Hangweg weiter wanderten. An der Gabelung, auf Höhe 1150m wechselten wir in östlicher Richtung zum Gederer (Wegbezeichnung 66). Wir erreichten eine Almwiese unterhalb des Sulten, wo wir bei einem markierten Stein eine Rast einlegten. Beim Anblick der Kampenwand lies mein Begleiter einen bayrischen Spruch los: “Wann I mit meiner Wampn kannt, ganga´t i auf´d Kampnwand”. Zwischen den Bäumen ging eine Spur hoch, die wir bis zu einem Aussichtsfelsen folgten. Nachdem wir einige Fotos gemacht hatten, ging es steil bergab und auf markierten Weg in östlicher Richtung weiter. Im ständigen Auf und Ab erreichten wir den Gipfel der Gedererwand. Ein fantastischer Aussichtspunkt mit Blick auf den Chiemsee mit seinen Inseln und auf das Chiemgau. Nach der Rast kehrten wir zur Almwiese zurück und folgten den schneebedeckten Almweg zur Steinlingalm hoch. Gleich weiter auf der Schneespur zu den markanten Felsen der Kampenwand zwischen den Latschen aufwärts. Teilweise war unser Aufstieg rutschig und eisig, sodass wir seitlich eine neue Spur anlegten, um weiter zu kommen. Zwischen den Felsen ging es in östlicher Richtung vorwärts, bis wir unterhalb des Gipfels waren. Über den (leicht vereisten) Klettersteig in der Nordwand erreichten wir mit Hilfe einer Kette den Ostgrat, auf dem wir dann und über einer Stahlbrücke zum mächtigen Gipfelkreuz der Kampenwand kamen. Das 12 Meter hohe Stahlkreuz und die vielen angebrachten Gedenktafeln sind den Gefallenen der beiden Weltkriege im Chiemgau gewidmet. Nachdem wir mit vier jugendlichen Bergsteigern den speziellen Gipfelschnaps meines Begleiters genossen haben, ging es zum Abstieg. Über den Aufstiegsweg erreichten wir die Steinlingalm und folgten der schneebedeckten Straße zur Schlechtenberger-Alm und Gorialm, wo wir uns auf der Terrasse bei einer Brotzeit stärkten. Danach ging es auf der Asphaltstraße bzw. Schotterstraße in Richtung Maisalm und Hintergschwendt zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Gedererwand
Gedererwand
Kampenwand-Ostgipfel
Kampenwand-Ostgipfel
Nordseite der Kampenwand
Nordseite der Kampenwand (Auf- und Abstieg)


Karte
Overlay-Daten
Overlay-Daten (ASCII)

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www.dullinger-web.de
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