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Hintere Steinkarspitze (Höhe 2215m)

Knittelkarspitze (Höhe 2376m)

Kelmer Wetterkreuz (Höhe 2285m)

Sehr schöne Herbstwanderung mit etwas Kraxelei



Gebirge: Lechtaler Alpen
Tourencharakter: anspruchsvolle Wanderung mit kleiner Klettereinlage
Ausgangspunkt: Kelmen (beim Ortsanfang, Höhe: 1357m)
Gehzeit: 5:45 Stunden
  Kelmer Jöchel (1852m) 1:00 Stunde, Hintere Steinkarspitze 1:00 Stunde, Knittelkarspitze 1:15 Stunde, Kelmer Wetterkreuz 45 Minuten, Rückweg über Kelmer Jöchel ca. 1:45 Stunden
Höhenunterschied: 1200m
Einkehrmöglichkeit: in Kelmen
Tourenbeschreibung:
Kelmer Jöchel, dahinter Wetterkreuz
Kelmer Jöchel, dahinter Wetterkreuz

Hintere Steinkarspitze
Hintere Steinkarspitze

Aufstieg zur Knittelkarspitze
Aufstieg zur Knittelkarspitze
Sehr früh am Morgen erreichten wir unseren Ausgangspunkt Kelmen, wo wir unsere Wanderung in nördlicher Richtung starteten. Wir orientieren uns beim ersten Wegweiser zur Knittelkarspitze und gingen anfangs einer asphaltieren Straße hoch, wobei kurz danach eine Schotterstraße folgt. Unser Weiterweg verlief dann auf einen Waldpfad, der die Straße öfters kreuzt. In Kehren weiter aufwärts erreichten wir das Kelmer Jöchel (Höhe 1852m, Bild links), wo wir bei einer kleinen Rast die Aussicht genossen. In der mitgenommenen DAV-Karte "Lechtaler Alpen, Heiterwand (3/4 )" war unser nächstes Ziel leider nicht enthalten. Wir orientierten uns nach den Wegweisern zum "Galtjoch". Erst am Abzweig "Knittelkarspitze, Galtjoch" wurde die Hintere Steinkarspitze beschrieben. Wir folgten diesen bis zu einen Wassertrog und gingen dann in Kehren zu unseren ersten Gipfel hoch. Ein sehr schönes Holzkreuz (Bild mitte), mit einer eingefassten Gedenkmünze von der Heiligen Crescentia erwartete uns dort. Unser Weiterweg ging auf dem Südgrat in luftiger Höhe weiter. Für den weiteren Abschnitt unserer Tour ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit notwendig. Zuerst ging es einer ca. 10m langen Leiter abwärts und gleich darauf mit einer kleinen Kletterei über einige Felsblöcke auf und ab. Zum nächsten Abzweig ging es auf einen Felsband abwärts bis zu einer Schlüsselstelle (Schwierigkeitsgrad I). Wir meisterten diese mit unserem Kletterkönnen problemlos und gingen auf einen Zickzackweg zum Sattel des Wetterkreuzes hoch. Von da ab war der Vorgipfel mit einer Gedenktafel schnell erreicht. In luftiger Höhe ging es sodann wenige Minuten und über einen leicht ansteigenden Pfad zum Gipfel der Knittelkarspitze hoch. Wir genossen bei leicht kühlem Wind den Blick auf die umliegenden Berge, der Allgäuer Alpen, Ammergauer Alpen, Mieminger Berge und des Wettersteinmassives. Einer war im Westen neben dem Hochvogel von weitem erkennbar, dem wir aber nicht deuten konnten. Nach unseren Eintrag ins Gipfelbuch ging es wieder zum Sattel des Kelmer Wetterkreuzes zurück. Um zum östlich gelegenen Gipfel zu gelangen, war eine kurze Kletterei (Schwierigkeitsgrad II.) nötig. Wir gingen über den weglosen Südgrat bis zur Höhe 2040m abwärts, wo wir wieder auf unseren Weg stoßen. Über das Kar verlief unser Weiterweg abwärts, wobei ein paar Mal der Pfad in den Latschen endete. Bei Höhe 1925m verlief unser Weiterweg im auf und ab zum Kelmer Jöchel zurück. Als Abstiegsweg benutzten wir unseren Aufstiegsweg nach Kelmen zurück.



Tour GPS-Daten
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