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Triglav  (Höhe 2864m)

Der Höchste und der meist besuchteste Berg Sloweniens
über Aufstiegsroute Vratatal, Prag-Weg und Triglavski dom

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 Prehodavice-Hütte 


Gebirge: Julische Alpen
Tourencharakter: anspruchsvolle Bergwanderung mit Klettersteigen
Ausgangspunkt: Vratatal, Aljazev dom (Höhe: 1005m, Parkgebühr)
Gehzeit: 10:30 Stunden
  Pragweg 45 Minuten, Triglavski dom 4:00 Stunden, Triglavgipfel 1:15 Stunden, Rückweg ins Vratatal 4:30 Stunden
Höhenunterschied: 1960m
Einkehrmöglichkeit: Aljazev dom (Höhe 1015m), Triglavski dom (Höhe 2515m), Dom Valentina Stanica (Höhe 2332m)
Ausrüstung: Klettersteigset und Helm
Tourenbeschreibung: Von Mojstrana führt eine Straße zur Aljazev dom herauf, mehr Schotterstraße als asphaltiert. Wir übernachteten in der Hütte und starteten gleich um 5:55 Uhr Morgens unsere Bergtour. Es war noch sehr dunkel und die Morgendämmerung fing gerade an. Wir gingen in südlicher Richtung zum Ende des Vratatals. Für den Aufstieg aus dem Tal gibt es 3 Wege. Der Erste ist der Tominsekweg, der direkt vom Partisanen-Denkmal beginnt. Gerade aus weiter führt ein Pfad zum Luknja hinauf, wo der Bamberger-Steig zum Triglav anschließend hochführt. Wir nahmen den schattenreichen und einfacheren Pragweg (rote Markierung). Anfangs erforderte unser Aufstieg einiges an Kraxelei, wobei uns die Stahlstifte schnell hoch brachten. Der Weiterweg verlief mehr bequemer und wir konnten die Wanderstöcke wieder benutzen. Etwa bei Höhe 1710m ist eine Steilstufe zu bewältigen. Zur Sicherung standen uns wieder die Stahlstifte und ein Sicherungsseil zur Verfügung. Ebenfalls waren die eingehauenen Stufen beim Aufstieg sehr hilfreich. Der weitere Aufstieg verlief öfters mit etwas Kraxelarbeit, aber trotzdem benutzen wir mehr die Stöcke. Nach ca. 2:30 Stunden erreichten wir das Kotel-Kar. Hier zweigt ein Weg zur Hütte Dom Valentina Stanica ab. Unser Weg verlief auf markierten Weg weiter in südlicher Richtung auf dem Geröll zum Triglavski dom. In roter Farbe zeigt ein Pfeil zur Kredarica hinauf. Bei Höhe 2400m ist noch eine Steilstufe (Stahlstifte und Stahlseile) zu bewältigen. Nach ca. 4:45 Stunden haben wir die Triglav-Hütte für eine kleine Rast erreicht. Von hier ist der weitere Aufstiegsweg zu erkennen. Zum Einstieg des Klettersteigs (Helmbenutzung!) ging es kurz abwärts und an der Ostflanke wieder hoch. Am Aufstieg zum Mali Triglav sind mehr Stahlstifte angebracht als Sicherungsseile. Des Öfteren kamen absteigende Bergsteiger uns entgegen, was uns einige Verschnaufpausen einbrachte. Wir erreichten den Vorgipfel des Triglav. Ab hier geht es auf dem Grat mithilfe eines Drahtseilgeländers leicht abwärts. An der Seilflanke ging es schlussendlich zu unseren Ziel, dem Gipfel des Triglav hoch. Noch etwas Kraxelei und wir waren nach über 6 Stunden am höchsten Punkt Sloweniens. Eine fantastische Rundumsicht hatten wir von diesem besonderen Gipfel bekommen. Es sind Großglockner, Großvenediger und einige Dolomitengipfel, wie die Marmolada auszumachen (siehe Bilder). Bei schönem Wetter ist auch die Adria zu sehen. Nach fast einer Stunde Rast ging es wieder auf den Rückweg zur Triglav-Hütte, wo wir eine Einkehr machten. Wir gingen auf selben Weg zum Parkplatz zurück, wo wir um 18:15 Uhr mit einigen Fußblasen unsere Triglav-Tour beendeten.
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Literatur: Verlag Carinthia, Nationalpark Triglav, Autor: Wolfram Guhl



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