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Rote Flüh (Höhe 2109m)
Schartschrofen (Höhe 1968m)

Klettersteigtour in der Tannheimer Bergen



Gebirge: Allgäuer Alpen (Tannheimer Berge)
Tourencharakter: anspuchsvolle Wanderung zur Roten Flüh, Klettersteig bis zum Gipfel des Schartschrofen, Rückweg auf einfachen Wegen
Ausgangspunkt: Nesselwängle, Materialseilbahn Gimpelhaus (Höhe: 1135m)
Gehzeit: 5:45 Stunden
  Gimpelhaus 1:15 Stunden, Rote Flüh 1:15 Stunden, Schartschrofen 1:30 Stunden, Rückweg über Adlerhorst 1:45 Stunden
Höhenunterschied: 1115m
Einkehrmöglichkeit: Gimpelhaus     Internet: www.tannheimertal.at/gimpelhaus
  Tannheimer Hütte     Internet: www.alpenverein-kempten.de
  Adlerhorst  (Mittwoch Ruhetag)   Internet: www.adlerhorst-haldensee.at
Tourenbeschreibung:
Rote Flüh Steig
Rote Flüh Steig
Unsere Tour begannen wir nördlich der Nesselwängler Kirche, nahe der Materialseilbahn des Gimpelhauses. Wir folgten der Wegbeschilderung Gimpelhaus (Nr. 415) zuerst auf einer Wiese hoch. Nach ca. 10 Minuten erreichten wir einen Schotterweg, den wir 2 Kehren bis zum Waldpfad aufwärts gingen. Teils über Baumwurzeln, teils über Steige ging es zu einer Lawinenverbauung. Ab dieser ist man auf offenen Gelände und der aufkommenden Hitze mehr ausgesetzt. Wir erreichten das Gimpelhaus, wo wir uns eine kurze Rast gönnten. Sodann ging es zum nahen Bergwachthaus, wo wir der Wegbeschilderung mit der Nr. 417 folgten. Der rechte Weg (415a) führt zur Tannheimer Hütte. Wir gingen in das Kar unterhalb des Gimpels, beim Schild "Steinschlaggefahr" zweigten wir nach links in die Mulde ab. Einige Gemsen waren auf der anderen Seite zu sehen. Unser weiterer Aufstiegsweg verlief im unteren Teil des Kares, teilweise auf nassen Weg ging es so zur Judenscharte. Auf einen versicherten Steig, mit einigen Treppenstufen und Drahtseilen versehen passierten wir eine steile Stelle. Weiter in Kehren aufwärts und nach Überschreitung eines Restschneefeldes erreichten wir den Gipfel der Roten Flüh. Wir genossen bei einer Brotzeitpause die Sicht auf das Tannheimer Tal und die umliegenden Berge. Westlich des Gipfels ist bereits der Einstieg in den Friedberger Klettersteig (Weg Nr. 424) zu erkennen. Für den Weiterweg ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
Felsstufe mit Eisenklammern, Südgrat Schartschrofen    Südgrat Schartschrofen
Felsstufe mit Eisenklammern, Südgrat Schartschrofen
(Kletterroute wird beim Anklicken des rechten Bildes angezeigt)
Zuerst ging es in Kehren (teils Seilversicherung) zu einen Gratturm abwärts. Eine senkrechte Felsstufe mit Eisenklammern versehen war hierbei zu bewältigen. Mehr oder weniger ging es auf den Grat weiter, wo ein Pfad mit rot-gelber Markierung uns die Orientierung in diesem steilen Gelände erleichterte. Am Südgart des Schartschrofen angekommen, sichteten wir die Ferrata. Eine plötzlich erschienene Gemse hat unser Vorhaben ebenfalls interessiert. Wir zogen die Klettersteigsets und Klettergurte an (auch Helm empfohlen) und kletterten an der Kante des Südgrates hoch. Noch kurz die steile Rinne bewältigt und wir hatten den Gipfel des Schartschrofen erreicht. Wir zogen unsere Sets und Gurte wieder ab und machten eine kleine Pause. Über den Nordrücken ging es zwischen Latschen zum Hallergernjoch (Wegverzweigung zum Füssener Jöchle). Wir folgten der Wegbeschilderung zur Gessenwangalpe (Nr. 413) auf den gut präparierten Steig abwärts. Weiter ging es den markierten Weg in Richtung Adlerhorst, wo uns die Zeitangaben auf den Wegtaferln etwas irritierten. Leider machte das Gasthaus an diesen Tag einen Ruhetag. Wir gingen den Schotterweg nach Nesselwängle abwärts und erreichten unseren Ausgangspunkt wieder.



Tour GPS-Daten
Karte
Infos im Internet: www.tannheimertal.at   
Infos zum Klettersteig: www.klettersteige-online.de   
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