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Marbichler Spitze  (Höhe 1898m)
Kafell  (Höhe 1906m)
Rether Kopf  (Höhe 1926m)
Rether Joch  (Höhe 1905m)



Gebirge: Karwendel
Tourencharakter: anspruchvolle Wanderung, mit einigen ausgesetzen Stellen im Kafelkamm
Ausgangspunkt: Achenkirch, Gasthaus Tirolerland (Höhe: 890m)
Gehzeit: 8:30 Stunden
  Marbichler Spitze 2:00 Stunden, Rether Joch 1:30 Stunden, Seewaldhütte 3:00 Stunden
Höhenunterschied: 1500m
Einkehrmöglichkeit: Seewaldhütte
Tourenbeschreibung:
Marbichler Spitze von Nordenwesten
Marbichler Spitze von Nordenwesten
Vom Parkplatz Gasthaus Tirolerland, an den nördlichen Ortende von Achenkirch ging es bereits früh morgens los. Wir wanderten zuerst der asphaltierten Fahrstaße in Richtung Falkenmoosalm zum Achenkirchner Ortsteil Tiefental hoch. Der Weiterweg ging im Waldgelände bis zu einen Abzweig. Ab hier führt ein bequemer Wanderweg uns zu einer Almwiese. Noch einige Kehren auf dem Almzufahrtsweg und wir waren an der Falkenmoosalm. Von den Almen hörte man deutlich die Stromgeneratoren für den Melkbetrieb. Wir folgten weiter der Fahrstraße zu den Großzemmalmen hoch. Links führt ein Wanderweg zur Hochplatte und Seewaldhütte. Wir blieben auf der Fahrtstraße und gingen an den Almen vorbei. Auf einigen Kehren erreichten wir die Lämperalm und orientieren uns dann mehr links von der Straße weg. Auf weglosem Gelände ging es zum Nordwestgrat der Marbichler Spitze steil hoch. Achtung Rutschgefahr bei nassem Boden. Ein kleiner Steinmann ragt aus dem grasbedeckten Gipfel raus. Von hier hat man eine fantastische Sicht auf viele Karwendelgipfel und das Rofangebirge.
Kafellgipfel und Marbichler Spitze von Süden
Kafellgipfel und Marbichler Spitze
von Süden
Wir gingen in südlicher Richtung auf einen schmalen Pfad weiter zum Kafell. Teilweise lagen Latschen über den Weg, die aber leicht zu überwinden waren. Entlang unseren Wanderweg fanden wir zum Sommeranfang blühende Bergblumen, wie Alpen-Aster, Alpen-Aurikel oder Alpen-Süßklee. Wir folgten den spärlichen Pfad weiter auf den Kafellkamm und erreichten eine Senke, wo in einiger Entfernung eine Schafherde zu sehen ist. Schnell auf den Gipfel des Rether Kopf hoch und ein paar Foto von der Aussicht. Sodann ging es weiter in die Senke zum Rether Joch. Links führt ein Abzweig in das Kar nach unten. Wir gingen weiter zum letzten Gipfel des Tages hoch, das Rether Joch. Auf den Südwestkamm abwärts erreichten wir unseren Weiterweg. Vorbei an einer Alm und über wegloses Gelände ging es zum markierten Wanderweg. Wir folgten der Wegbeschilderung Sonntagsspitze und Achenkirch zum Gröbner Hals hinauf. Entlang der Gröbenalm wanderten wir auf dem Almweg zu den Kleinzemmalmen weiter. Auf den Hangweg erreichten wir sodann die Seewaldhütte, wo es eine kräftige Kartoffelsuppe gab.
Alpen-Süßklee
Alpen-Süßklee
Nach der Stärkung ging es auf den Fahrtweg zur Jochalm abwärts, wo wir uns für die Abkürzung zur Bründlalm entschieden. Leider versperrte uns eine Baustelle den Weiterweg zur Feichtenalm, der uns näher an unseren Ausgangspunkt gebracht hätte. Wieder an der breiten Forststraße angekommen folgten wir diese mit einigen Abkürzern bis in die Ortsmitte von Achenkirch. Entlang der Durchfahrtsstraße erreichten wir schlussendlich unseren Ausgangspunkt wieder.



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