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Zugspitze  (Höhe 2963m)

Vom Eibsee über Wiener-Neustädter Hütte auf Deutschlands höchsten Berg

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 Reintalangerhütte
 Obere Wettersteinspitze
 Kramerspitz

Region: Wettersteingebirge
Charakter: anspruchvolle und landschaftlich reizvolle Bergwanderung, mit Klettersteigstellen im oberern Teil
Ausgangspunkt: Eibsee, Talstation Zugspitzbahn (Höhe 995m, Parkgebühr)
Gehzeit: 7:00 Stunden
  Aufstieg: Wiener-Neustädter Hütte 3:00 Stunden, Münchner Haus 2:15 Stunden
Rückfahrt: mit der Zugspitzbahn
Gesamtdauer inkl. Pausen: 5:25 Stunden
Höhenunterschied: 2020m
Einkehrmöglichkeit: Wiener-Neustädter Hütte (Höhe 2213m), Münchener Haus (Homepage: www.muenchner-haus.de)
zusätzliche Ausrüstung: Steinschlaghelm, evtl. Klettersteigset
Wanderbeschreibung: Für den geübten Bergsteiger gibt es 3 Zustiege auf die Zugspitze, den über das Höllental, den über das Reintal oder über die Wiener-Neustädter Hütte. Wir wählten die letztere Variante, die Kürzeste. Vom Ausgangspunkt am Eibsee ging es erstmal an einem Hochseilgarten entlang, dann auf der Schotterstraße in westlicher Richtung mit der Beschilderung Zugspitzbahn Station Riffelriß / Riffelscharte aufwärts. Wir folgten den Wegweisern mit der Nummer 821, wo es entlang der Skipiste in kleinen Kehren bis zum Grenzschild "Landesgrenze" hoch ging. Danach wurde der Weg schmäler und verlief nachher im Geröll weiter. Vor der Tiroler Zugspitzbahn verlief der Weg zunehmend ausgesetzter und steiler. Etliche Seilsicherungen halfen uns beim Aufstieg zur Wiener-Neustädter Hütte weiter. Auf den Aussichtsplatz nördlich der Hütte machten wir eine Rast, wo wir den Blick zum Eibsee genossen. Wir folgten den Weg über das Schneekar zum Einstieg in den Stopselzieher. Wegen der möglichen Steinschlaggefahr setzten wir zu unserer eigenen Sicherheit einen Steinschlaghelm auf und begannen dann auf Steigbügeln hochzukraxeln. In wenigen Minuten waren wir am anderen Ende des Felsentunnels, wo es über weitere Steigbügeln und mithilfe der Kabelseile aufwärts ging. Mühsam und mit einigen Verschnaufpausen näherten wir uns den Antennenanlagen am Wettersteingrat. Auf dem Südgrat ging es weiter zum gut besuchten Münchner Haus. Durch die Menschenmenge suchten wir eine Gasse zum Gipfelkreuz, was nicht so einfach war. Über eine Leiter und mithilfe einer Seilsicherung erreichten wir endlich das am meisten fotografierte Gipfelkreuz. Zurück zum Münchner Haus gab es als Tourabschluss eine Halbe Bier (Preis 6,20Eur, inkl. Glaspfand). Wir genossen dabei den Blick ins Höllental, zum Schneeferner und weiter ins Karwendel, zu den Zillertaler-, Tuxer-, Stubaier- und Ötztaler Alpen. Um schnell und einfach zum Ausgangspunkt Eibsee zu kommen, nahmen wir die teure Variante mit der Zugspitzbahn, wo wir die Talstation in ca. 10 Minuten erreichten.

Eibsee, Ammergauer Alpen
Eibsee, Ammergauer Alpen
Gipfel der Zugspitze
Gipfel der Zugspitze

   Weitere Bilder der Tour


Karte

weitere Infos im Internet:
www.klettersteige-online.de



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