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Baumooskogel  (Kalkstein, Höhe: 1509m)

Mit Schneeschuhen zwischen Loferer Steinberge und Kaisergebirge unterwegs

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Region: Loferer und Leoganger Steinberge
Charakter: Schneeschuhwanderung
Ausgangspunkt: Kirchdorf in Tirol, Gasthaus Stockerhof (Höhe 798m, GPS: N47 32.565 E12 27.793)
Gehzeit: 3:30 Stunden
  Aufstieg: Leitneralm (Stemplestelle) 1:15 Stunden, Baumooskogel (Kalkstein) 45 Minuten
Abstieg: Almgatter (Höhe 1115m) 30 Minuten, Stockerhof 1:00 Stunde
Gesamtdauer inkl. Pausen: 4:00 Stunden
Höhenunterschied: 705m
Einkehrmöglichkeit: unterwegs keine
Beschreibung:
Baumooskogel
Baumooskogel, im Hintergrund die Loferer Steinberge
Oft möchte man gerne an den interessanten Wanderungen meiner Alpenvereinssektion teilnehmen, aber leider hat man an diesen Tagen wegen Feierlichkeiten keine Zeit, so zu einer Schneeschuhtour zum Baumooskogel, westlich der Loferer Steinberge. Nichtsdestotrotz ging es unter der Woche dort hin. Über Niederndorf, Kössen und Erpfendorf erreichten wir kurz vor Sonnenaufgang den Ort Kirchdorf in Tirol und östlich davon, unseren Ausgangspunkt am Stockerhof. Zu zweit ging es gleich mit Schneeschuhen vom Gasthof über den Hang entlang einer Schneeschuhspur aufwärts, dann kurz auf der Straße zum ersten linksseitigen Abzweig mit der Beschilderung Baumooskogel. Besonders beeindruckend war das Morgenrot am Kaisergebirge zu zusehen. Wir folgten der breiten Schneeschuhspur am schattigen Nordhang einige Zeit aufwärts, wo wir nach gut 75 Minuten die Gegend um die Leitneralm (Stempelstelle) und Bruggwirtsalm erreichten. Rechts über den Hang blinzelte die Sonne hinein, wo wir unsere erste Trinkpause machten. Das Bewältigen der Hänge auf direkten Line war für mich als Mittelschwergewicht etwas anstrengend, aber meine Begleiterin Steffi schaffte dies mit Leichtigkeit. Wir folgten der Schneeschuhspur weiter und erreichten kurz darauf den Gipfel des Baumooskogel, auch Kalkstein genannt. Nahe dem Gipfelkreuz suchten wir ein windstilles Plätzchen und genossen von dort die herrliche Aussicht auf die Gipfel der Loferer Berge, der Kitzbüheler Alpen, wie das Kitzbüheler Horn mit seinem Antennenturm, sowie auf die östlichen Gipfel des bizarren Kaisergebirges. Nach gut einer halben Stunde Rast machten wir uns zum Abstieg auf, der in südlicher Richtung, oberhalb der Roten Wand verlief. Dort wo die Sonne hinstrahle war unser Abstiegsweg mehr verharscht, dagegen im Schatten der Bäume pulvrig und zur südlichen Alm teilweise aper. Wir erreichten bei einem Almgatter (Höhe 1115m) einen Zierweg, den wir einige Zeit westseitig abwärts gingen. Dann im einem schattigen Almgelände östlich der Roten Wand hatten wir noch viel Spaß, im feinen Pulverschnee mit weitem Schritten den Hang abzugeleiten, bis wir den rechtsseitigen Abzweig nach Scheffau erreichten, wo es auf einem Zierweg weiter nach Aiglsau und von dort auf der Asphaltstraße zur Gasthof Stockerhof ging. Dort machten wir auf der sonnenbeschienen Terrasse unsere Einkehr und genossen das gute Essen, dass uns von der Küche gebracht wurde. Neugierig schauten uns dabei die lieblichen Hoftiere, ein verspielter Hund, eine Katze und eine Ziege zu.

   Bilder zur Wanderung (3/3/2)

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[Besucherzähler seit 13.02.2011]

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