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Haaralmschneid  (Höhe: 1594m)

Mit Schneeschuhen auf Entdeckungstour zu einem Chiemgauer Winterklassiker

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 Hochfelln, Weißgrabenkopf
 Schneeschuh Fellhorn
 Schneeschuh Kirchberg, Schafelberg

Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: Schneeschuhwanderung
Ausgangspunkt: Ruhpolding, Urschlau (Höhe 765m, GPS: N47 43.693 E12 34.848)
Gehzeit: 3:45 Stunden
  Aufstieg: Haaralm 1:45 Stunden, Haaralmschneid 45 Minuten
Abstieg: Haaralm 10-15 Minuten, Urschlau 1:00 Stunde
Gesamtdauer inkl. Pausen: 5:15 Stunden
Höhenunterschied: 830m
Einkehrmöglichkeit: unterwegs keine
Beschreibung:
Haaralmschneid
Haaralmschneidgipfel
Vor zwei Jahren fiel mir bei der Wanderung zum Weißgrabenkopf und Hochfelln ein markantes Gipfelkreuz oberhalb des Nesselauer Graben auf. Nach Recherche einiger Karten handelt es sich um die Haaralmschneid, die von Skitourengehern gerne begangen wird. Bereits beim Durchlesen einiger Beschreibungen entschloss ich mich, eine Schneeschuhwanderung dorthin zu unternehmen. Über Siegsdorf, Ruhpolding und Brand erreichten wird mit dem Auto unseren Ausgangspunkt in Urschlau, am Ende der befahrbaren Straße. Zu viert ging es bei den Häusern entlang des Waldes hoch, dann auf einen fast schneefreien Wanderweg weiter in einem Graben. Kurz bevor wir die Forststraße erreichten, montierten wir unsere Schneeschuhe an. Wir folgten den Wegweisern "Haaralm" von dort weiter. Auf einem breiten Almweg ging es zu den Haaralmhütten (Höhe 1300m) aufwärts, wo wir eine erste Rast machten. Wir rätselten, wann das von den Wetterprognosen angekündigte Schönwetter kommt. Im Südwesten war in der Ferne der Sonnenschein bereits auszumachen. Wir wanderten auf den von der Hütte nordseitigen Rücken entlang des Waldes zum bereits sichtbaren Gipfel hoch. Immer steiler wurde unser Aufstieg, wobei wir unterhalb des Gipfels den Hang öfters querten. Am Gipfel der Haaralmschneid angekommen wurden wir von dichten Nebelschwaden eingedeckt. Trotzdem fand sich manchmal ein freies Loch, in dem die Sonne raus kam. Nach der Gipfelrast ging es geradlinig in großen Schritten und mit einigen Gleiten zu den Almhütten abwärts. Nachdem wieder alle zusammen waren machten wir uns bald zum weiteren Abstieg, der auf der Route des Aufstiegweges verlief. Zur Einkehr fuhren wir zum Butz'n Wirt (Homepage: www.butznwirt.de) nach Brand, wo wir das gute Essen in der warmen Gaststube genossen.

   Bilder zur Wanderung (3/2)

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