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Hochries  (Höhe: 1569m)

Schneeschuhwanderung in einer beeindruckenden Chiemgauer Winterlandschaft

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 Schneeschuh Riesenberg
 Überschreitung Klausenkamm
 Spielberg

Region: Chiemgauer Alpen
Charakter: Schneeschuhwanderung, überwiegend auf markierten Wegen
Ausgangspunkt: Frasdorf, Lederstube (Höhe 680m, GPS: N47 47.524 E12 16.858)
Gehzeit: 5:00 Stunden
  Aufstieg: Zellboden 30 Minuten, Riesenhütte 1:30 Stunden, Hochries 1:00 Stunde
Abstieg: Riesenhütte 45 Minuten, Frasdorf/Lederstube 1:15 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 8:00 Stunden
Höhenunterschied: 915m
Einkehrmöglichkeit: Hochrieshütte (Höhe: 1569m, Homepage: www.hochrieshuette.de)
Riesenhütte (Höhe: 1346m, Homepage: www.riesenhuette.de - www.alpenverein-muenchen-oberland.de)
Beschreibung:
Aufstieg zum Hochries
Aufstieg zum Hochries
Wer meine Tourensammlung von Schneeschuhwanderungen kennt, wird merken, dass ich oft in den Chiemgauer Bergen unterwegs bin. Für mich ist dies eine wunderschöne Landschaft für Winterwanderungen. Inspiriert von der Schneeschuhwanderung zum Riesenberg (Jan. 2010), ging es diesmal zum Hochries. Ein Berggipfel, auf dem es in der Vorweihnachtszeit wegen der Revision der Seilbahn mal etwas ruhiger wird. Wir wagten Mitte Dezember die Gelegenheit den Gipfel per Schneeschuhe anzugehen. Zu sechst ging es vom Parkplatz Lederstube auf der vom Schnee geräumten Straße, die gerne als Rodelstrecke benutzt wird, zum Abzweig Zellboden. Dort zogen wird unsere Schneeschuhe an und wanderten auf den gespurten Pfad zu einer Kapelle und einem Wegkreuz oberhalb der Schmied-Alm. Wer abseits der Spur ging hatte mit etwa 60cm tiefen Schnee zu kämpfen. Wir folgten der Spur weiter zum "Paradies" und erreichten bei einer Schneise (Höhe 1230m) die geräumte Straße (Rodelstrecke) wieder, wo wir am Ende an der Riesenhütte ankamen. Nach einer kleinen Pause ging es zu den Riesenalmen leicht abwärts und schlussendlich über den Osthang zum Hochriesgipfel hoch. Immer wieder betrachteten wir beim Aufstieg die verschneite Landschaft, mit den schneebedeckten Bäumen. Nach dem Gipfelfoto ging es anschließend zur Einkehr ins Hochrieshaus, wo wir erstmal unseren Durst stillten und mit einer deftigen Suppe innerlich wieder aufwärmten. Nach gut einer Stunde machten wir uns zum Abstieg, der wegen dem vielen Schnee überwiegend auf der Aufstiegspur verlief. Ich probierte einige Male den direkten Weg, aber es war sehr anstrengend, sich durch den tiefen Schnee zu kämpfen. Selbst für einige Skitourengeher war die Abfahrt zu beschwerlich. Wir erreichten die Riesenhütte für eine weitere Einkehr. In der warmen Gaststube ließen wir uns mit dem guten Essen verwöhnen, die uns Hüttenwirtin Monika brachte. Nach einer Runde Zirbenschnaps ging es zum Aufbruch. Unser weiterer Abstieg verlief ab der Hütte auf unseren Aufstiegsweg zum Parkplatz Lederstube zurück.

Hinweis: Die Riesenhütte zaubert zu jeder Vollmondnacht ein exklusives Überraschungsmenü in einem besonderen Ambiente auf.

   Bilder zur Wanderung (3/2)

GPX-File
Karte (www.GeoFinder.ch)
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