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Wendelstein  (Höhe: 1838m)

Themenwanderung mit Höhlenbesichtigung und Wetterwarte

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 Breitenstein
 Wildalpjoch

Region: Bayerische Voralpen
Charakter: leicht anspruchsvolle Bergwanderung, mit Besichtigung einer Schauhöhle
Ausgangspunkt: Osterhofen, Bergcafe Siglhof (Höhe 990m, GPS: N47 41.079 E12 00.299)
Gehzeit: 4:45 Stunden
  Aufstieg: Wendelsteinalm 1:00 Stunde, Bahnhof Zahnradbahn 45 Minuten, Wendelsteinhöhle 20-30 Minuten, Wendelsteingipfel 30 Minuten
Abstieg: Wendelsteinalm 1:00 Stunde, Bergcafe Siglhof 1:00 Stunde
Gesamtdauer inkl. Pausen: 7:00 Stunden
Höhenunterschied: 875m
Einkehrmöglichkeit: Wendelsteinalm (Höhe: 1420m, Homepage: www.wendelsteinalm.de)
Wendelsteinhaus (Höhe: 1724m, Homepage: www.wendelsteinbahn.de)
Bergcafe Siglhof (Höhe: 995m, Homepage: www.siglhof.com)
Beschreibung:
Wendelsteingipfel
Gipfelkapelle und -kreuz
Wer auf der Autobahn von Irschenberg nach Rosenheim fährt, dem fällt der große Sendemast am Gipfel des Wendelsteins auf. Die meisten Besucher erreichen den Berg entweder über die Seilbahn von Osterhofen aus oder mit der Zahnradbahn über Brannenburg. Über die fantastische Aussicht hinaus, wo man bei klarer Sicht bis Großglockner blicken kann hat der Berg weitere zwei Attraktionen zu bieten, die wir an dieser Themenwanderung angingen. Über Schliersee, Neuhaus und Osterhofen erreichten wir früh morgens unseren Ausgangspunkt am Bergcafe Siglhof. Mit Genehmigung der Wirtsleute konnten wir dort parken. Beim Aufstieg blicken wir über das Nebelmeer, das doch sehr dicht das Tal vom Schliersee, über Bayrischzell und bis zum Landl ausfüllte. Zu sechst wanderten wir auf den markierten Weg zügig hoch, vorbei an der Siglalm (1334m) und weiter zur Wendelsteinalm, wo es eine Rast gab. Interessant schauten wir zum Gipfel, zur Kapelle und zu den weiteren Gebäuden hoch. Unser Weiterweg verlief oberhalb der Bocksteingrube, vorbei an einigen Schautafeln zur ostseitigen Kesselwand und zum Bahnhof der Zahnradbahn hoch, wo nebenan der Eingang zur Höhle sich befindet. Vom Höhleneingang ging es auf den 82 Treppenstufen hinab zu den tiefsten Punkt des frei begehbaren Höhlensystems - zum natürlichen Höhleneingang. Kurz zurück, ging es dann schmal und eng entlang den kalten Wänden zum sogenannten Dom. Nach Erforschung der Höhlengänge zog es uns bald wieder zum Tageslicht hinauf, wo wir uns von der Herbstsonne aufwärmen ließen. Wieder fit ging es auf den serpentinenreichen Weg südseitig zum Wendelsteingipfel hinauf. Dort wurden wir an der Wetterwarte gleich von Fr. C. Hintz begrüßt. Interessiert hörten wir ihren Berichten über Wettermessung, Erlebisse und vielen - fast unglaublichen - Phänomenen zu. Nach dem Besichtigungsprogramm wanderten wir abwärts zum Wendelsteinhaus, wobei wir wegen des langen Anstellens an den Selbstbedienungstheken uns bald darauf zum weiteren Abstieg machten, der über den westlichen Wanderweg verlief. Weiter über Bocksteingrube, Wendelsteinalm und Siglalm erreichten wir unseren Ausgangspunkt wieder. Als Abschluss der Wanderung kehren wir im Bergcafe Siglhof ein, wo wir das gute Essen genossen und von den leckeren Kuchenvariationen probierten.

   Bilder zur Wanderung (3/3)

GPX-File
Karte (www.GeoFinder.ch)

weitere Infos im Internet:
www.wendelsteinbild.de
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